Artikel-Schlagworte: „Kredit“

Kosten ohne viel Aufwand senken

Mittwoch, 30. März 2011

Preisvergleiche sind immer dann sinnvoll und auch einfach umzusetzen, wenn die zur Auswahl stehenden Alternativen in Form von Waren oder Dienstleistungen identisch oder zumindest annähernd gleichwertig sind. Beispielsweise ein Ratenkredit ist hierfür grundsätzlich geeignet. Der Gegenwert in Form der Gutschrift des Kreditbetrages auf dem Girokonto des Kreditnehmers ist bei allen Banken und Sparkassen identisch, sofern man sich nicht für ein Disagio in den vertraglichen Vereinbarungen entschieden hat.
Die vom Kreditnehmer zu erbringende Leistung in Form der planmäßigen Rückzahlung kann man bei verschiedenen Angeboten gut miteinander vergleichen. Im Zweifel sucht man den Kredit mit den geringsten Kosten aus. Dies wird in aller Regel derjenige sein mit dem geringsten Effektiven Jahreszins. Unter Umständen kann man auch ein etwas teureres “Modell“ wählen, das eine Sonderausstattung enthält: Zum Beispiel die Option, während der Laufzeit Sondertilgungen leisten zu können, um den Abbau der Schulden flexibel gestalten zu können.
Weitaus schwieriger als bei Krediten stellen sich Vergleiche bei Versicherungen dar, jedenfalls dann, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, im Ergebnis lediglich Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Leicht passiert es bei der Auswahl unter mehreren Angeboten unterschiedlicher Versicherungen von unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften, dass man den Überblick darüber verliert, was man als Gegenwert in Form eines jeweiligen Versicherungsschutzes man eigentlich benötigt und was in der jeweiligen Police hiervon enthalten ist. Eine Erschwernis besteht insbesondere in Versicherungsbausteinen und Versicherungszusätzen, bei denen anhand des Versicherungsvorschlags nicht erkennbar ist, was zu welchen Konditionen in der gesamten Versicherungsprämie finanziell zu Buche schlägt. Während bei Krediten eine Umschuldung oft unproblematisch ist und zu einer Ersparnis an Zinsen und damit zu einer Kostensenkung ohne viel Aufwand führt, kann ein Versicherungswechsel anhand eines reinen Preisvergleichs unter Umständen mit Nachteilen verbunden sein. In Zweifelsfällen sollte man eine unabhängige Finanzberatung in Anspruch nehmen.

Dispo-Nutzung

Freitag, 18. März 2011

Ein “Dispo“ (Kurzform für Dispositionskredit) wird meist durch das kontoführende Kreditinstitut formlos eingeräumt, wenn regelmäßige Einkünfte in einer gewissen Mindesthöhe auf dem Girokonto zu verzeichnen sind. Der Kunde muss neben einer ohnehin ausreichenden Bonität, die im Rahmen der Kontoeröffnung durch die zur Verfügung gestellten Unterlagen wie Selbstauskunft, Verdienstbescheinigungen und Einholung einer Schufa-Auskunft geprüft wird, zusätzlich den Nachweis erbringen, dass er sein Girokonto beanstandungsfrei führt.
Grundsätzlich beträgt ein Dispositionskredit in etwa das Drei- bis Fünffache des monatlichen Nettoeinkommens, das als regelmäßiger Eingang auf dem Girokonto zu verzeichnen ist. Allerdings werden bestehende Kredite und Finanzierungen auf den Verschuldungsgrad des Kunden in der Regel teilweise oder vollständig angerechnet, etwa dahingehend, dass die monatliche Kreditrate vom Nettoeinkommen abgezogen wird, so dass das zusätzliche Dispositionslimit des Girokontos entsprechend reduziert wird. Was die Verwendung des Dispos angeht, so sollte diese überaus sparsam erfolgen. Da ein Dispo zwar sehr bequem, jedoch alles andere als günstig ist, sollte man ihn nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen. Anders als bei einem Ratenkredit muss man sich im Übrigen selbst um die Tilgung bemühen.

Versicherungssparen

Freitag, 11. März 2011

Unter Versicherungssparen versteht man nicht den Verzicht auf bestimmte Policen oder den Abschluss besonders günstiger Versicherungen; vielmehr handelt es sich um eine besondere Form von Ratensparverträgen. Versicherungssparpläne werden auch nicht, wie der Name vermuten lässt, von Versicherungsgesellschaften angeboten, sondern von Kreditinstituten. Es handelt sich um Ratensparverträge mit meist längerer Laufzeit von 8 bis 25 Jahren.
Das besondere Merkmal hierbei ist jeweils ein eingeschlossener Versicherungsvertrag. Da die Laufzeit und damit die Spardauer von vorn herein zwischen Bank und Kunde festgelegt werden, ebenso wie die vergüteten Zinsen und ein zusätzlicher Bonus auf die jährlichen Zinsen, lässt sich die Höhe des Guthabens , das Sparziel bei Fälligkeit, bereits bei Vertragsabschluss berechnen. Eben dieses Sparziel wird durch die eingeschlossene Versicherung dadurch abgesichert, dass bei Eintritt bestimmter festgelegter Ereignisse wie Tod, längere Krankheit oder fortwährende Arbeitslosigkeit der Versicherungsfall eintritt und die Versicherungsgesellschaft die ausstehenden Sparraten bzw. die Differenz zum plangemäßen Sparziel übernimmt. Wie bei allen Versicherungen sollte man sich eingehend über die Kosten informieren und sich ein Urteil darüber bilden, inwieweit diese als angemessen zu bezeichnen sind. Man denke in diesem Zusammenhang an Restschuldversicherungen: Einen preiswerten Schutz im Zusammenhang mit einem Ratenkredit zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Bei einer Baufinanzierung hingegen finden sich zahlreiche günstige Angebote zur Auswahl für eine Risiko-Lebensversicherung, wenn man über unabhängige Finanzberater sucht.

Soll man den Dispo nutzen?

Mittwoch, 9. März 2011

Überwiegend wird ein Dispo (allgemeiner Sprachgebrauch für Dispositionskredit) durch die kontoführende Bank oder Sparkasse formlos eingeräumt, wenn regelmäßige Einkünfte ab einer bestimmten Mindesthöhe auf dem Girokonto zu verzeichnen sind.
Ein Dispositionskredit steht dem Kontoinhaber grundsätzlich zur freien Verfügung. Entsprechend ist kein besonderer Verwendungszweck für den Kredit vorgesehen, anders als unter Umständen bei einem Ratenkredit, der zweckbestimmt beispielsweise für einen Autokauf aufgenommen wird. Einen Dispo kann man täglich in Anspruch nehmen und auch täglich zurückzahlen bzw. nach eigenem Ermessen teilweise oder vollständig zurückführen.
Da die Zinsen für die Kreditinanspruchnahme erst rückwirkend quartalsweise im Rahmen des Rechnungsabschlusses, zusammen mit angefallenen sonstigen Entgelten wie Kontoführungsgebühr und gegebenenfalls Entgelten für Buchungsposten, belastet werden, besteht ein gewisses Risiko, dass der Kontoinhaber die Rückführung des Dispositionskredites ein wenig aus den Augen verliert und durch den Zinseszinseffekt eine Tilgung zunehmend unterbleibt. Wenn dies zu einer Dauerinanspruchnahme des Dispos führt, ist es in aller Regel günstiger, eine Umschuldung in einen Ratenkredit vorzunehmen, um die Zinsbelastung zu reduzieren. Ratenkredite sind nämlich durchweg günstiger als Dispositionskredite, zum Teil sogar erheblich. Bei einer Umschuldung sollte man auch unbedingt einen Konditionsvergleich bei mehreren Kreditinstituten vornehmen. Wenn man die Dienste einer unabhängigen Finanzberatung in Anspruch nimmt, die mit zahlreichen Kreditinstituten zusammenarbeitet, vereinfacht und verschlankt dies das gesamte Procedere ungemein. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass man seinen Dispo nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen sollte, da es sich um einen sehr teuren Kredit handelt.

Wie werden Kredite besichert?

Freitag, 4. März 2011

Kreditsicherheiten werden zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbart bzw. von der jeweiligen Bank oder Sparkasse als Voraussetzung für die Bereitstellung einer Finanzierung verlangt, wenn die Volumina bestimmte Relationen zum regelmäßigen Einkommen des Kreditnehmers übersteigen. Hierdurch sollen Kreditausfälle vermieden werden, falls die vereinbarungsgemäße Rückführung während der Dauer der Finanzierung nicht mehr sichergestellt ist.
Bei einem Ratenkredit ist es nicht unüblich, dass dieser ohne gesonderte Sicherheiten für die Bank vergeben wird. Man spricht hier auch von Blankokrediten. Abgestellt wird hierbei darauf, dass das regelmäßige Einkommen mit einem hinreichenden Puffer dafür ausreicht, bestehende Finanzierungen und den beantragten Kredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit störungsfrei zu tilgen. Üblicherweise spielen Kreditsicherheiten im Privatkundenkreditgeschäft vergleichsweise selten eine Rolle, wenn man absieht von einer Baufinanzierung, einer Immobilienfinanzierung oder einem höheren Ratenkredit, beispielsweise zur Finanzierung eines Neuwagens. Bezogen auf Kredite an Geschäftskunden, also Unternehmen und Selbstständige, steht die Frage von Kreditsicherheiten hingegen permanent im Raum. Auf diesen Aspekt sollten sich junge Unternehmen, die sich noch in der Phase der Existenzgründung befinden, hinreichend für die Kreditverhandlungen vorbereiten. Eine in Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung bewanderte Unternehmensberatung ist in diesen Fällen eine geeignete Anlaufstelle.

Festpreiskredite

Mittwoch, 23. Februar 2011

Ein Festpreiskredit ist nicht zu verwechseln mit einem Festzinskredit. Während ein Festzinskredit sich dadurch auszeichnet, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit oder auch nur einen zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbarten Zeitraum konstant bleiben, handelt es sich bei einem Festpreiskredit um einen Kredit, bei dem damit geworben wird, dass die Konditionen grundsätzlich für alle Kreditnehmer gleich und somit nicht von der Bonität des jeweiligen Kunden abhängig seien.
Andererseits handelt es sich bei einem Festpreiskredit in aller Regel um einen Ratenkredit, der mit einer Festzinsvereinbarung ausgestattet ist. Vor einiger Zeit war es gleichsam gängige Praxis, dass Kreditinstitute für Kredite einen allgemein gültigen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit angeboten haben. Teilweise gab es darüber hinaus noch Unterschiede, was die Konditionen angeht, in Abhängigkeit von der Höhe der Kredite. Nicht unüblich waren insoweit zum Teil Mengenrabatte, d.h., größere Finanzierungen waren bei einigen Banken und Sparkassen günstiger als kleine Summen.

Kredite ohne Sicherheiten

Dienstag, 25. Januar 2011

Kredite, die ohne die gesonderte Vereinbarung von Kreditsicherheiten vergeben werden, werden als Blankokredite bezeichnet. In diesen Fällen stellt das Kreditinstitut, das die Finanzierung durchführt, die Kreditvergabe ausschließlich auf die persönliche Bonität des Antragstellers ab, also seine Kreditwürdigkeit in Verbindung mit seinen finanziellen Verhältnissen.
Dispositionskredite werden meistens blanko vergeben, häufig auch Ratenkredite. Bei einem höheren Ratenkredit, etwa zur Finanzierung eines Neuwagens, ist es jedoch üblich, dass das finanzierte Fahrzeug der jeweiligen Bank oder Sparkasse sicherungsübereignet wird. Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Fahrzeugbrief durch das Kreditinstitut verwahrt wird.
Eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung wird generell nicht blanko durchgeführt. Die finanzierte Immobilie wird dem Kreditinstitut zur Absicherung der Darlehen pfandunterstellt. Bei einer bestehenden Immobilienfinanzierung kann die auf dem Objekt eingetragene Grundschuld gegebenenfalls auch für weitere Finanzierungen verwendet werden, was beispielsweise günstigere Konditionen im Vergleich zu einem Blankokredit ermöglicht.

Blankokredite

Mittwoch, 12. Januar 2011

Kredite, die ohne eine gesonderte Vereinbarung von Kreditsicherheiten vergeben werden, werden als Blankokredite bezeichnet. In diesen Fällen stellt das Kreditinstitut, das den Kredit vergibt, die Zusage ausschließlich auf die persönliche Bonität des Antragstellers ab, also seine Kreditwürdigkeit in Verbindung mit seinen finanziellen Verhältnissen.
Dispositionskredite werden meistens blanko vergeben, häufig auch Ratenkredite. Bei einem höheren Ratenkredit, etwa zur Finanzierung eines Neuwagens, ist es jedoch üblich, dass das finanzierte Fahrzeug der jeweiligen Bank oder Sparkasse sicherungsübereignet wird. Dies führt dazu, dass der Fahrzeugbrief durch das Kreditinstitut verwahrt wird.
Eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung wird generell nicht blanko durchgeführt. Die finanzierte Immobilie wird dem Kreditinstitut zur Absicherung der Darlehen pfandunterstellt. Bei einer bestehenden Immobilienfinanzierung kann die auf dem Objekt eingetragene Grundschuld gegebenenfalls auch für weitere Finanzierungen verwendet werden, was beispielsweise günstigere Konditionen im Vergleich zu einem Blankokredit ermöglicht

Es gibt jedoch Dinge, für man keinen Kredit aufnehmen muss um sich diese leisten zu können. Hierzu gehören meist Kleine Produkte oder auch Kontaktlinsen. Wer Kontaktlinsen günstig bestellen möchte kann dies auch über Vergleiche wie www.kontaktlinsen-sparen.de machen.

Wer bekommt einen Ratenkredit?

Freitag, 7. Januar 2011

Ein Ratenkredit wird seitens der Banken nur an vollständig geschäftsfähige Personen vergeben. Minderjährige als nur beschränkt Geschäftsfähige scheiden somit als Kreditnehmer aus. Juristische Personen des Privatrechts sind nicht grundsätzlich als Zielgruppe für Ratenkredite anzusehen, formal spricht jedoch nichts dagegen, dass etwa eine GmbH, vertreten durch den oder die Geschäftsführer, einen Ratenkredit aufnimmt. Häufiger der Fall anzutreffen ist der Fall, dass im Rahmen einer Existenzgründung Teile der zum Geschäftsaufbau benötigten Finanzierung über einen Ratenkredit abgedeckt werden, insbesondere wenn die Existenzgründung nicht durch eine qualifizierte Unternehmensberatung begleitet wird und keine öffentlichen Fördergelder in die Gesamtfinanzierung einfließen.
Neben der Frage der (juristischen) Kreditfähigkeit wird bei einem Antrag auf einen Kredit die (wirtschaftliche) Kreditwürdigkeit eingehend geprüft. Dieses Prinzip betrifft nicht nur Ratenkredite, sondern alle Formen von Finanzierungen, beispielsweise eine Baufinanzierung. Ein Ratenkredit unterscheidet sich von einem langfristigen Darlehen insoweit, als in der Regel keine dinglichen Sicherheiten wie etwa eine Immobilie zur Sicherung der Kreditforderung vereinbart bzw. seitens des finanzierenden Kreditinstituts gefordert werden. Vielmehr wird bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit, auch als Bonität bezeichnet, ein regelmäßiges Einkommen vorausgesetzt, das entsprechend der finanziellen Verpflichtungen des Antragstellers einen hinreichenden Spielraum gewährleistet, um die monatliche Kreditrate zur planmäßigen, störungsfreien Rückführung des Kredits sicherzustellen. Überdies dürfen keine Negativmerkmale aus den Bonitätsunterlagen, insbesondere der Schufa-Auskunft, erkennbar sein, um als kreditwürdig für einen Ratenkredit zu gelten.

Schufa-Auskunft

Montag, 27. Dezember 2010

Die Einholung einer Schufa-Auskunft gehört zum ausnahmslosen Standard im Rahmen der Bonitätsprüfung, die Kreditinstitute anlässlich eines Antrags auf einen Kredit vornehmen. Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist der größte Informationsdienstleister Deutschlands und arbeitet mit allen Banken und Sparkassen sowie Versandhandelsunternehmen, Kreditkartengesellschaften und anderen Vertragspartnern zusammen. Auskünfte erhält nur, wer auch Daten meldet, abgesehen von Eigenauskünften. Diese Eigenauskunft kann man einmal jährlich kostenlos von der Schufa anfordern, um Einsicht in die gespeicherten Daten einnehmen zu können.
Im Zuge eines Antrags auf ein Girokonto, einen Ratenkredit, eine Kreditkarte oder eine Baufinanzierung erhält das jeweilige Kreditinstitut einen Einblick in die Kreditvergangenheit des Kunden. Bestehende Kredite, Kreditkarten und Girokonten sind ebenso ersichtlich wie – für einen gewissen Zeitraum – erledigte Kredite.
Neben den Meldungen ihrer Vertragspartner erhält die Schufa darüber hinaus auch Daten aus öffentlichen Registern. Entsprechend sind auch Eintragungen über die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder eine Haftanordnung bezüglich deren Abgabe gespeichert. Derartige sogenannte Negativmerkmale wie auch Daten über nicht vertragsgemäßes Verhalten wie Kreditkündigungen erschweren die Vergabe einer Finanzierung gravierend, da sie auf überaus angespannte finanzielle Verhältnisse des Antragstellers schließen lassen und die planmäßige Rückzahlung eines neuen Kredites aus diesem Grunde überaus fraglich erscheinen lassen.