Artikel-Schlagworte: „Konditionen“

Günstige Baufinanzierung

Montag, 23. August 2010

Eine Baufi ohne Eigenkapital ist durchaus realisierbar. Sie ist logischerweise teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenkapital einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind entsprechend höher, verbunden mit einer höheren monatlichen Belastung, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, allerdings sind einige Banken gewissermaßen auf solche Finanzierungen spezialisiert. Diese müssen im Übrigen nicht teurer sein hinsichtlich der angebotenen Konditionen. Es lässt sich durchaus eine günstige Baufinanzierung bewerkstelligen, ohne dass Eigenkapital des Kunden als Voraussetzung verlangt wird. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Finanzierungsmittel in Form von besonders günstigen Darlehen oder etwaigen Zuschüssen ist unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder nicht. Öffentliche Fördergelder ergänzen die Gesamtfinanzierung grundsätzlich sinnvoll und helfen, sie günstiger zu gestalten. Der Clou ist, wenn es gelingt, auf die zinsgünstigen öffentlichen Kredite zusätzliche Rabatte auf die Zinskonditionen auszuhandeln. Auch dies ist über spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister möglich.

Kosten eines Ratenkredits

Freitag, 13. August 2010

Ein Ratenkredit hat mehrere Kostenbestandteile. Hauptsächlich schlagen die Kreditzinsen zu Buche. Bei Ratenkrediten ist es üblich, dass der Zinssatz für die gesamte Laufzeit von vorn herein fest vereinbart wird. Meistens sind längere Laufzeiten von beispielsweise 60 oder 72 Monaten etwas teurer als kurze Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten. Dennoch kann eine längere Kreditlaufzeit mitunter angeraten sein, um die monatliche Belastung bei einem höheren Kredit im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets halten zu können.
Neben den Kreditzinsen ist eine Kreditbearbeitungsgebühr ein recht häufig anzutreffender Kostenbestandteil bei Ratenkrediten. Sie ist einmalig bei der Vergabe des Kredites fällig und beläuft sich auf 1 bis 3 Prozent der Kreditsumme. Sie ist zwar im Effektiven Jahreszins, den alle Kreditinstitute anzugeben verpflichtet sind, enthalten, wird allerdings grundsätzlich nicht erstattet, falls der Ratenkredit vom Kreditnehmer vorzeitig zurückgezahlt wird.
Nicht im Effektiven Jahreszins enthalten sind hingegen die Prämien für eine Restschuldversicherung, es sei denn, eine solche wird seitens des Kreditinstituts zur Auflage für die Kreditgewährung gemacht.  Zu beachten ist, dass die Kosten einer Restschuldversicherung nicht unerheblich sind. Eine Alternative hierzu ist im Bedarfsfall eine klassische Risikolebensversicherung zur Absicherung, wie sie häufig bei einer Baufinanzierung zum Einsatz kommt.