Auch mit null Prozent Eigenkapital kann eine Baufinanzierung funktionieren. Eine Vollfinanzierung ist dann darstellbar, wenn die monatliche Belastung aus dem regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen des Kunden bestritten werden kann. Dies ist angesichts niedriger Zinsen häufig auch dann gegeben, wenn ein Eigenkapitalanteil noch nicht angespart wurde, um ihn in die Finanzierung einbringen zu können. Insbesondere sollte man berücksichtigen, dass eine staatliche Förderung der eigenen vier Wände, beispielsweise durch Wohn-Riester, eine Variante der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge, nicht vorhandenes Eigenkapital quasi ersetzt. Wer diese relativ neue Form der Wohneigentumsförderung nutzen kann und wie hoch die Förderung im Einzelnen ausfällt, hängt von mehreren Kriterien ab. Informieren sollte man sich in jedem Fall. Auch Selbstständige können gegebenenfalls profitieren, wenn sich in Bezug auf ihren rentenrechtlichen Status oder die persönlichen Verhältnisse Änderungen ergeben. Beispielsweise vor einer anstehenden Anschlussfinanzierung wäre ein Termin bei einer unabhängigen Unternehmensberatung hierfür ein guter Zeitpunkt, um seine Möglichkeiten auszuloten.
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Null Prozent Eigenkapital
Donnerstag, 26. Mai 2011Fördergelder
Montag, 2. Mai 2011Bei einer privaten Baufinanzierung macht es uneingeschränkt Sinn, sich von staatlicher Seite unter die Arme greifen zu lassen. Der Vorteil für angehende Immobilienbesitzer liegt in der Nutzung konkurrenzlos günstiger Darlehen der öffentlichen Hand, insbesondere der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das Wohneigentumsprogramm der KfW steht grundsätzlich jedermann offen, um einen Teil der benötigten Finanzierung der eigenen vier Wände auf diese Weise besonders zinsgünstig zu erhalten. Vergleicht man die Konditionen der staatlichen Förderprogramme, so stellt man fest, dass private Banken und Sparkassen, so sehr sie sich auch bemühen, auch im sogenannten erststelligen Bereich der Realkreditkonditionen grundsätzlich etwas teurer sind. Betrachtet man den Nominalzins (oder alternativ den Effektivzins), so wird auch äußerst günstiges Baugeld von Kreditinstituten kaum mit den staatlich geförderten Konditionen mithalten können. Da es zudem bei den Programmdarlehen der öffentlichen Hand keine haken oder Ösen etwa hinsichtlich der Tilgungsleistungen gibt, sollte man nicht zögern, sich im Rahmen einer anstehenden Immobilienfinanzierung aktiv um die Durchleitung eines Programmdarlehens durch seine finanzierende Bank bemühen, sofern diese dies nicht von sich aus vorschlägt. Sofern man sich an unabhängige Finanzdienstleister wendet, sollte man überdies nicht zögern, neben einem ausführlichen Vergleich der verfügbaren Konditionen für den nicht durch öffentliche Förderdarlehen abgedeckten Teil der gesamten Finanzierung als weitere Dienstleistung auch Rabattmöglichkeiten in Bezug auf die Programmkreditkonditionen anzusprechen. Ebenso ist – als Teil der gesamten Finanzierungskosten im weiteren Sinne – der Abschluss der im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Immobilienerwerb benötigten Versicherungen, beispielsweise einer günstigen Risiko-Lebensversicherung zur Hinterbliebenenabsicherung, erstens nicht Bedingung, zweitens aber in aller Regel bei Inanspruchnahme einer unabhängigen Finanzberatung günstiger.
Baugeld günstig einkaufen
Montag, 21. Februar 2011Wie teuer oder günstig Baugeld ist, hängt von vielen Faktoren ab, hauptsächlich vom allgemeinen Zinsniveau. Einfluss auf die Höhe der angebotenen Konditionen hat in der Regel auch der Anteil an Eigenkapital, den der Kunde in die Finanzierung einbringen möchte oder kann. Ein ausführlicher Konditionsvergleich kann zu einer merklichen Ersparnis für den Kunden führen, da die Margen, die einzelne Kreditinstitute für eine Immobilienfinanzierung kalkulieren, in der Praxis recht deutlich abweichen. Im Rahmen einer Baufinanzierung sollte daneben individuell geprüft werden, inwieweit zusätzlich Fördermöglichkeiten bestehen. Diese verbilligen eine Finanzierung nahezu immer. Einerseits stehen besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand zur Verfügung. Andererseits kann und sollte geprüft werden, inwieweit Wohn-Riester in die Finanzierung eingebaut werden kann. Günstiger wird eine Finanzierung durch die Nutzung von Wohn-Riester dadurch, dass staatliche Altersvorsorgezulagen direkt als Sondertilgungen zugunsten eines speziellen Darlehens fließen. Diese Sondertilgungen reduzieren die Restschuld und bewirken eine Ersparnis von Sollzinsen unter Nutzung des Zinseszinseffekts.
Finanzierung gut planen!
Donnerstag, 17. Februar 2011Wenn über kurz oder lang der Erwerb selbst genutzten Wohneigentums ansteht, indem man einen Hausbau in Angriff nimmt oder eine gebrauchte Immobilie kauft, egal ob ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung, ist es ratsam, sich im Vorfeld gründlich über bestehende staatliche Fördermöglichkeiten zu informieren. Bausparen kommt insoweit in Betracht, als hierdurch mehrere Formen der staatlichen Förderung wie beispielsweise Wohn-Riester genutzt werden können, um die Baufinanzierung insgesamt möglichst günstig zu gestalten. Je geringer die effektiven aus dem Nettoeinkommen zu leistenden Zins- und Tilgungsleistungen des Kunden sind, desto geringer fällt nämlich die monatliche Belastung aus und desto eher ist damit eine Immobilienfinanzierung darstellbar.
Mit staatlicher Hilfe schneller und günstiger ins Eigenheim
Freitag, 11. Februar 2011Die private Baufinanzierung des Eigenheims kann durch die Inanspruchnahme staatlicher Fördermöglichkeiten günstiger gestaltet werden. Neben besonders preiswertem Baugeld in Form von Förderdarlehen der öffentlichen Hand kommt Wohn-Riester in Betracht. Die staatlichen Zulagen fließen als Sondertilgungen auf ein spezielles Wohn-Riester-Darlehen. Dadurch verkürzt sich die Darlehenslaufzeit. Aufgrund der schnelleren Entschuldung spart man Darlehenszinsen; die Finanzierung wird insgesamt günstiger. Die Rendite von Wohn-Riester ist in diesem Fall gleichzusetzen mit dem Effektivzins des betreffenden Wohn-Riester-Darlehens. Andere Varianten der Riester-Rente können hiermit nur unter Inkaufnahme höherer Risiken konkurrieren.
Günstiges Baugeld vom Staat
Mittwoch, 2. Februar 2011Sehr lohnenswert ist es grundsätzlich, eine private Baufinanzierung durch die Inanspruchnahme staatlicher Fördermöglichkeiten noch günstiger zu gestalten. In Betracht kommen besonders preiswerte Förderdarlehen der öffentlichen Hand, für die unter Umständen sogar Sonderkonditionen erhältlich sind. Man erhält auf diese Weise das günstigste Baugeld schlechthin. Dies ist möglich, sofern man die Darlehensverträge über spezialisierte unabhängige Finanzberater abschließt, die die Rabatte, die sie erhalten, an die Kunden weitergeben. Die Gesamtkosten der Finanzierung sinken überdies auch durch eine andere Form der staatlichen Förderung, die Riester-Rente. Für eine Verkürzung der Darlehenslaufzeit und damit eine Ersparnis von Darlehenszinsen schließt man ein sogenanntes Wohn-Riester-Darlehen ab. Die staatlichen Zulagen fließen als Sondertilgungsleistungen ein, verkürzen die Darlehenslaufzeit und sorgen somit für eine schnellere Entschuldung aufgrund der gesparten Zinsen. Die Rendite des Riester-Vertrags ist in diesem Fall gleichzusetzen mit dem Effektivzins des betreffenden Wohn-Riester-Darlehens.
Günstige Baufinanzierung
Montag, 23. August 2010Eine Baufi ohne Eigenkapital ist durchaus realisierbar. Sie ist logischerweise teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenkapital einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind entsprechend höher, verbunden mit einer höheren monatlichen Belastung, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, allerdings sind einige Banken gewissermaßen auf solche Finanzierungen spezialisiert. Diese müssen im Übrigen nicht teurer sein hinsichtlich der angebotenen Konditionen. Es lässt sich durchaus eine günstige Baufinanzierung bewerkstelligen, ohne dass Eigenkapital des Kunden als Voraussetzung verlangt wird. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Finanzierungsmittel in Form von besonders günstigen Darlehen oder etwaigen Zuschüssen ist unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder nicht. Öffentliche Fördergelder ergänzen die Gesamtfinanzierung grundsätzlich sinnvoll und helfen, sie günstiger zu gestalten. Der Clou ist, wenn es gelingt, auf die zinsgünstigen öffentlichen Kredite zusätzliche Rabatte auf die Zinskonditionen auszuhandeln. Auch dies ist über spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister möglich.