Mit einem Baufinanzierungsrechner wird deutlich, dass (vermeintlich) geringe Unterschiede in Bezug auf die angebotenen Konditionen im Ergebnis gewaltigen Einfluss haben auf die gesamten Finanzierungskosten, die vom Kunden zu leisten sind. Bei einem Darlehen in Höhe von 100.000 € beispielsweise entsprechen 0,2 Prozentpunkte Unterschiede im Zinssatz 20 €, die man beispielsweise in eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung investieren kann. Auf diese Weise erhält man die Versicherung zur Baufinanzierung quasi umsonst hinzu.
Umgerechnet auf die monatliche Belastung macht ein vergleichsweise geringer Unterschied unterschiedlicher Darlehenszinsen einen nennenswerten Betrag aus. Dies ergibt sich aus der Höhe der Darlehensmittel, die meist für eine Hausfinanzierung benötigt werden. Umso entscheidender ist es, hartnäckig bei den Konditionsverhandlungen zu bleiben und gegebenenfalls hierfür spezialisierte Finanzdienstleister im Rahmen der Auswahl der besten Konditionen einzuschalten. Dies gilt auch für eine Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. Günstige öffentliche Fördergelder sollten ebenfalls nicht in einer gut strukturierten Immobilienfinanzierung fehlen. Neben flexibel zur Auswahl stehenden Festzinsbindungsfristen sind hierbei besonders günstige Zinssätze und Sondertilgungsmöglichkeiten interessant. Welche Programmdarlehen in Betracht kommen und welche Voraussetzungen im Einzelnen zu erfüllen sind, sollten Interessenten mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf bei unabhängiger Stelle klären und den Zeitplan für den Umzug in die eigenen vier Wände entsprechend nicht zu eng stecken. Der Verzicht auf einen umfassenden Konditionsvergleich für Baugeld und/oder die Einbindung besonderes günstiger öffentlicher Förderdarlehen sollte, gerade im Hinblick auf die Sparmöglichkeiten und das Ausmaß der Entlastung des persönlichen Budgets in Form der monatlichen Belastung nicht am Organisatorischen scheitern.
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Ist Baugeld günstig?
Montag, 18. April 2011Nebenkosten einer Baufinanzierung
Dienstag, 21. September 2010Der ausgewiesene Effektive Jahreszins beinhaltet u.a. folgende Kostenbestandteile nicht: Bürgschaftsprovisionen, Bereitstellungszinsen, Entgelte für Sondertilgungen, Kontoführungsgebühren des Darlehenskontos, Restschuldversicherung und Schätzungskosten für die Immobilie. Interessenten sollten im Vorfeld einer anstehenden Baufinanzierung unbedingt nach diesen oder möglichen anderen gesondert in Rechnung gestellten Positionen fragen. Zu vergleichen ist bei der Gegenüberstellung mehrerer Offerten idealerweise die Restschuld gemäß Tilgungsplan zum Ende der Festzinsbindungsfrist. Bei einem Vergleich lediglich des Effektiven Jahreszinses liefe man unter Umständen Gefahr, eine Immobilienfinanzierung abzuschließen, die sich hinsichtlich der tatsächlichen Konditionen als suboptimal herausstellt. Nutzen Sie auch unsere Finanzierungssoftware meinFMW um sich beispielsweise ein Forward-Darlehen oder eine Anschlussfinanzierung zu berechnen.
Günstige Baufinanzierung
Montag, 23. August 2010Eine Baufi ohne Eigenkapital ist durchaus realisierbar. Sie ist logischerweise teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenkapital einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind entsprechend höher, verbunden mit einer höheren monatlichen Belastung, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, allerdings sind einige Banken gewissermaßen auf solche Finanzierungen spezialisiert. Diese müssen im Übrigen nicht teurer sein hinsichtlich der angebotenen Konditionen. Es lässt sich durchaus eine günstige Baufinanzierung bewerkstelligen, ohne dass Eigenkapital des Kunden als Voraussetzung verlangt wird. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Finanzierungsmittel in Form von besonders günstigen Darlehen oder etwaigen Zuschüssen ist unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder nicht. Öffentliche Fördergelder ergänzen die Gesamtfinanzierung grundsätzlich sinnvoll und helfen, sie günstiger zu gestalten. Der Clou ist, wenn es gelingt, auf die zinsgünstigen öffentlichen Kredite zusätzliche Rabatte auf die Zinskonditionen auszuhandeln. Auch dies ist über spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister möglich.