Artikel-Schlagworte: „Finanzierung“

Befristete Finanzierungen

Donnerstag, 16. Juni 2011

Der klassische Fall einer befristeten Finanzierung ist im Zusammenhang mit einer privaten Baufinanzierung anzutreffen. Streng genommen ist nur die Vereinbarung hinsichtlich der Zinsbindung befristet, so dass gegen Ende der Zinsbindungsfrist eine neue Anschlussfinanzierung in die Wege zu leiten ist. In Abhängigkeit von den Angeboten der bislang finanzierenden Bank und Konkurrenzangeboten kann sich ein Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut durchaus nicht unerheblich lohnen. Eine echte Befristung eines Kreditverhältnisses findet in der Praxis demgegenüber recht häufig statt im Kreditgeschäft der Banken mit Firmen- und Geschäftskunden. Ein Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut gestaltet sich für diesen Kundenkreis weitaus komplexer, weshalb bei derartigen Überlegungen vielfach eine bankenunabhängige und somit neutrale Unternehmensberatung eingebunden wird.

Finanzielle Engpässe

Freitag, 3. Juni 2011

Sofern Unternehmen bei einer Anschlussfinanzierung zu vertretbaren Konditionen auf Probleme stoßen, besteht in der Regel Konsolidierungsbedarf. Es gilt in diesem Fall, die notwendigen Optionen beispielsweise in Zusammenarbeit mit einer bankenunabhängigen Unternehmensberatung auszuloten. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit, Teile der betrieblichen Finanzierungen zu anderen Banken umzuleiten. Mitunter ist darüber hinaus auch weitere konzeptionelle Arbeit erforderlich, um das finanzielle Gleichgewicht und die Stabilität des Betriebes nachhaltig wiederherstellen zu können. Eine Konsolidierung ist spätestens geboten, wenn es Schwierigkeiten gibt, laufende Kredite zu prolongieren oder wenn dies nur zu deutlich verschlechterten Bedingungen (Zinssätze und/oder Sicherheiten) zu bewerkstelligen ist. In jedem Fall gilt es, die in diesem Szenario deutliche Abhängigkeit von den Kreditbedingungen zu reduzieren, um die Unabhängigkeit zu bewahren.

Funktionieren Vollfinanzierungen?

Mittwoch, 4. Mai 2011

Es kommt, wie so häufig, darauf an. Die Vollfinanzierung einer Immobilie ist logischerweise mit einer höheren monatlichen Belastung für den Kreditnehmer verbunden, als wenn ein Teil des Kaufpreises – bzw. im Falle einer klassischen Baufinanzierung der Herstellungskosten – aus vorhandenen Eigenmitteln in die gesamte Finanzierung integriert werden kann. Wie hoch die jeweilige monatliche Belastung ist, ermittelt sich überschlägig durch einen Baufinanzierungsrechner, der zur kostenlosen und unproblematischen Nutzung zur Verfügung steht. Zu berücksichtigen ist in jedem Falle eine Mindesttilgung in Höhe von einem Prozent der benötigten Darlehenssumme im ersten Jahr der Finanzierung. Was die Zinssatz angeht, mit denen man rechnen sollte, so genügt ein Blick auf die aktuellen Konditionen, die unabhängige Finanzberater, die mit einer Vielzahl von Banken zusammenarbeiten, aktuell für ihre Kunden realisieren können. Konkret wird es dann, wenn festzustellen ist, inwieweit die monatliche Belastung aus dem regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen des Kunden tragbar ist. Speziell bei Nutzung der großzügig angelegten staatlichen Wohneigentumsförderung ergibt sich gegenüber der zunächst vorgenommenen überschlägigen Kalkulation der monatlichen Belastung durch die Immobilienfinanzierung noch eine Ersparnis. Dies ergibt sich dadurch, dass spezielle Wohneigentumsförderprogramme der öffentlichen Hand mit besonders günstigen Konditionen im Vergleich auch zu sehr guten Angeboten von Banken aufwarten. Bei gegebener Förderberechtigung kann die ergänzende Nutzung von Wohn-Riester-Darlehen zu einer weiteren Ersparnis in Bezug auf die gesamtem Finanzierungskosten führen: Bei dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge fließen die staatlichen Zulagen direkt als Sondertilgungsleistungen ein. Der Kunde als Kreditnehmer realisiert somit einen Zinseszinseffekt zu seinen Gunsten infolge der ersparten Darlehenszinsen. Unter all diesen Aspekten lässt sich festhalten, dass auch ohne zu Beginn der Finanzierung vorhandenes Eigenkapital der Weg ins Eigenheim durchaus erfolgreich beschritten werden kann.

Carport

Dienstag, 26. April 2011

Um das Familienauto besser vor Wind und Witterung zu schützen, ist ein Carport eine gute Lösung. Wenn man handwerklich besonders begabt ist, kann man sich in den Baumarkt seines Vertrauens begeben und selbstständig für die Herstellung Sorge tragen. Im Erfolgsfalle führt dies zu der vermutlich kostengünstigsten Lösung. Andernfalls gilt es, entsprechende Dienstleistungen von externen Fachleuten in Anspruch zu nehmen. Je nach Kaufpreis kommen verschiedene Varianten zur Bezahlung in Betracht. Grundsätzlich gilt, dass mit steigenden Anschaffungskosten eine Barzahlung aus eigenen Mitteln, indem beispielsweise das Sparbuch oder das Tagesgeldkonto geplündert wird, zunehmend unwahrscheinlicher wird bzw. nicht mehr ohne Weiteres aus der Portokasse zu bewerkstelligen ist. Vielmehr bedarf es dann einer teilweisen Finanzierung durch einen Kredit. Wenn die Pläne für die Anschaffung eines Carports allerdings im Zuge eines Hausbaus oder der Anschaffung einer Immobilie konkrete Gestalt angenommen haben, bietet es sich an, die entsprechenden Kosten von vorn herein in der gesamten Baufinanzierung zu berücksichtigen, also in das Finanzierungsvolumen zu integrieren. Eine interessante Alternative besteht unter Umständen darin, einen bestehenden kleineren Bausparvertrag, etwa aus der Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen, für den Carport zu verwenden. Dies stellt nämlich eine wohnwirtschaftliche Verwendung im Sinne des Wohnungsbauprämiengesetzes dar. Wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, berechtigt die Verwendung des mittels Bausparen angesammelten Guthabens für einen Carport zum Erhalt der staatlichen Förderung in Form der Wohnungsbau-Prämie.

Ist Baugeld günstig?

Montag, 18. April 2011

Mit einem Baufinanzierungsrechner wird deutlich, dass (vermeintlich) geringe Unterschiede in Bezug auf die angebotenen Konditionen im Ergebnis gewaltigen Einfluss haben auf die gesamten Finanzierungskosten, die vom Kunden zu leisten sind. Bei einem Darlehen in Höhe von 100.000 € beispielsweise entsprechen 0,2 Prozentpunkte Unterschiede im Zinssatz 20 €, die man beispielsweise in eine preisgünstige Risiko-Lebensversicherung investieren kann. Auf diese Weise erhält man die Versicherung zur Baufinanzierung quasi umsonst hinzu.
Umgerechnet auf die monatliche Belastung macht ein vergleichsweise geringer Unterschied unterschiedlicher Darlehenszinsen einen nennenswerten Betrag aus. Dies ergibt sich aus der Höhe der Darlehensmittel, die meist für eine Hausfinanzierung benötigt werden. Umso entscheidender ist es, hartnäckig bei den Konditionsverhandlungen zu bleiben und gegebenenfalls hierfür spezialisierte Finanzdienstleister im Rahmen der Auswahl der besten Konditionen einzuschalten. Dies gilt auch für eine Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. Günstige öffentliche Fördergelder sollten ebenfalls nicht in einer gut strukturierten Immobilienfinanzierung fehlen. Neben flexibel zur Auswahl stehenden Festzinsbindungsfristen sind hierbei besonders günstige Zinssätze und Sondertilgungsmöglichkeiten interessant. Welche Programmdarlehen in Betracht kommen und welche Voraussetzungen im Einzelnen zu erfüllen sind, sollten Interessenten mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf bei unabhängiger Stelle klären und den Zeitplan für den Umzug in die eigenen vier Wände entsprechend nicht zu eng stecken. Der Verzicht auf einen umfassenden Konditionsvergleich für Baugeld und/oder die Einbindung besonderes günstiger öffentlicher Förderdarlehen sollte, gerade im Hinblick auf die Sparmöglichkeiten und das Ausmaß der Entlastung des persönlichen Budgets in Form der monatlichen Belastung nicht am Organisatorischen scheitern.

Sonderkonditionen

Dienstag, 12. April 2011

Fonds und Baufinanzierung – auf den ersten Blick zwei Finanzprodukte, die wenig gemein haben: Fonds sind tendenziell eher interessant für Leute, die zu viel Geld haben, dieses somit ertragreich anlegen möchten. Eine Baufinanzierung hingegen benötigt, wer Wohneigentum erwerben möchte, das notwendige Kleingeld jedoch gerade nicht vollständig flüssig hat. Dennoch gibt es zwischen beiden Finanzprodukten eine interessante Parallele, nämlich die Möglichkeit, Sonderkonditionen beim Vertragsabschluss zu erlangen. Bei Fonds sind es Ausgabeaufschläge, die man beim Kauf sparen kann, indem man Fonds ohne Ausgabeaufschlag kauft oder zumindest einen Fonds Rabatt aushandelt. Dies erfordert im Vorfeld nur wenig Arbeit für den Kunden. Ein Vergleich mehrerer Anbieter filtert schnell diejenigen heraus, die Sonderkonditionen gewähren, dadurch, dass sie Rabatte auf die Ausgabeaufschläge einräumen.
Sonderkonditionen bei der Baufinanzierung sind auch für Kunden ein Thema, die nicht das erste Angebot ihrer Hausbank vorschnell akzeptieren, sondern sich vorsichtshalber umfassend informieren, inwieweit es sich hierbei tatsächlich um gute Konditionen handelt. Wenn man berücksichtigt, dass sich eine gut strukturierte und professionell arrangierte Baufinanzierung nicht nur aus Darlehen von Kreditinstituten, sondern auch aus besonders günstigen öffentlichen Förderdarlehen zusammensetzt, wird es herausragend interessant, wenn sich hierauf auch noch Rabatte auf den Darlehenszins erzielen lassen. Eben dies ist möglich, wenn man die Finanzierung in Zusammenarbeit mit einer spezialisierten unabhängigen Finanzberatung in die Wege leitet. Auch die Einbindung von Wohn-Riester ist eine Option, die nicht jedermann sofort in den Sinn kommt, die man bei der Finanzierung des Eigenheims jedoch prüfen sollte, um eine weitere Senkung der monatlichen Belastung zu erreichen.

Kredite ohne Schufa – was soll man davon halten?

Montag, 4. April 2011

Kredite ohne Schufa klingen interessant. Nur – wer braucht sie eigentlich? Banken wohl kaum. Die Vorstellung, dass eine Bank jemandem, den er hinsichtlich seiner finanziellen Verhältnisse nicht oder kaum beurteilen kann, Geld leiht, mutet eigentümlich an. Der Kunde als Kreditnehmer braucht auch keinen Kredit ohne Schufa: Wenn Kredite ohne Schufa darauf abzielen, Kunden zu gewinnen, die gar keine Schufa-Einträge haben, wird der Absatz weit unter den Erwartungen bleiben, da es nahezu niemanden mehr aus dieser Zielgruppe gibt. Auch Girokonten und Mobilfunkverträge werden nämlich grundsätzlich in die Schufa-Datenbank aufgenommen. Kunden, die wählerisch sind und nicht das erstbeste Angebot, das ihnen ihre Hausbank bietet, unkritisch annehmen wollen, und die sich über ihre finanziellen Möglichkeiten im Klaren sind, was sich an geordneten Verhältnissen widerspiegelt, sind bei unabhängigen Finanzdienstleistern, die auch günstige Ratenkredite vermitteln, oftmals gut aufgehoben.
Auf diesem Weg erhalten Kunden zum Beispiel Zugang zu spezialisierten Kreditinstituten, die nicht mit Kunden direkt zusammenarbeiten, sondern nur über angeschlossene Finanzdienstleister Kredite vergeben. Auch profilieren sich unabhängige Finanzdienstleister häufig gegenüber gewöhnlichen Banken im Privatkundengeschäft dadurch, dass sie über eine große Auswahl an Produktpartnern verfügen, also auch ausgefallenere Wünsche bezüglich der Finanzierung eher erfüllen können. Dies betrifft Kreditlaufzeiten, Tilgungsmodalitäten und Mindest- sowie Höchstbeträge, außerdem auch speziellere Varianten wie etwa Wohn-Riester für eine private Baufinanzierung.

Wie werden Kredite besichert?

Freitag, 4. März 2011

Kreditsicherheiten werden zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbart bzw. von der jeweiligen Bank oder Sparkasse als Voraussetzung für die Bereitstellung einer Finanzierung verlangt, wenn die Volumina bestimmte Relationen zum regelmäßigen Einkommen des Kreditnehmers übersteigen. Hierdurch sollen Kreditausfälle vermieden werden, falls die vereinbarungsgemäße Rückführung während der Dauer der Finanzierung nicht mehr sichergestellt ist.
Bei einem Ratenkredit ist es nicht unüblich, dass dieser ohne gesonderte Sicherheiten für die Bank vergeben wird. Man spricht hier auch von Blankokrediten. Abgestellt wird hierbei darauf, dass das regelmäßige Einkommen mit einem hinreichenden Puffer dafür ausreicht, bestehende Finanzierungen und den beantragten Kredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit störungsfrei zu tilgen. Üblicherweise spielen Kreditsicherheiten im Privatkundenkreditgeschäft vergleichsweise selten eine Rolle, wenn man absieht von einer Baufinanzierung, einer Immobilienfinanzierung oder einem höheren Ratenkredit, beispielsweise zur Finanzierung eines Neuwagens. Bezogen auf Kredite an Geschäftskunden, also Unternehmen und Selbstständige, steht die Frage von Kreditsicherheiten hingegen permanent im Raum. Auf diesen Aspekt sollten sich junge Unternehmen, die sich noch in der Phase der Existenzgründung befinden, hinreichend für die Kreditverhandlungen vorbereiten. Eine in Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung bewanderte Unternehmensberatung ist in diesen Fällen eine geeignete Anlaufstelle.

Wie funktioniert eine Hundert-Prozent-Finanzierung?

Montag, 28. Februar 2011

Unter einer Vollfinanzierung bzw. Hundert-Prozent-Finanzierung versteht man eine Finanzierung, bei der der Kreditnehmer kein Eigenkapital einsetzt. Häufiges Beispiel ist eine Autofinanzierung, bei der der Kaufpreis des Fahrzeugs vollständig über einen Kredit finanziert wird. Der Kunde kann sein altes Fahrzeug in Zahlung geben, was darauf hinausläuft, dass es sich nicht mehr um eine Vollfinanzierung handelt, sondern um eine Mischfinanzierung, da der Gegenwert des Gebrauchtwagens als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird. Sofern der Kunde anhand seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse nach statistischen Erfahrungswerten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit in der Lage sein wird, den Kredit über die vollständige Summe des Kaufpreises des Neuwagens planmäßig und störungsfrei zu bedienen und anhand der sonstigen Bonitätsunterlagen wie der Schufa-Auskunft keine Negativmerkmale bekannt werden, die auf angespannte finanzielle Verhältnisse hindeuten, ist es nicht unüblich, dass eine Autofinanzierung als Vollfinanzierung abgewickelt wird.
Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich dasselbe. Mitunter wird zwar propagiert, ein Eigenkapitalanteil von 20 Prozent bezogen auf die Höhe der Gesamtfinanzierung sei Standard bzw. werde banküblich grundsätzlich gefordert. Faktisch sehen sich jedoch diverse Kreditinstitute in der Lage, bei einer entsprechenden Bonität des Kunden auch die Vollfinanzierung einer Immobilie zu übernehmen.

Festzinsbindungen

Freitag, 25. Februar 2011

Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich der Zusammenhang, dass mit längerer Laufzeit grundsätzlich höhere Zinsen einher gehen. Die Tilgung der gesamten Finanzierung erstreckt sich in der Regel jedoch über einen weitaus längeren Zeitraum, bisweilen über mehr als 40 Jahre. Das Risiko, mit möglichen Zinssteigerungen konfrontiert zu werden, indem variabel verzinsliche Darlehen abgeschlossen werden, wird jedoch von den meisten Bauherren gescheut. Zu beachten ist bei Festzinsvereinbarungen, dass der Sicherheit gegenüber möglichen Zinssteigerungen auch der Nachteil einer geringeren Flexibilität seitens des Kreditnehmers gegenübersteht. Eine vorzeitige Rückzahlung ist grundsätzlich nicht möglich, auch außerplanmäßige Sondertilgungen stoßen, sofern sie nicht vertraglich vereinbart sind, auf Probleme. Diese äußern sich in einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung, die das finanzierende Kreditinstitut als Schaden für den entgangenen Zinsgewinn im Vergleich zur planmäßigen und vertragskonformen Fortführung der Finanzierung in Rechnung stellt. Vermeiden lässt sich eine Vorfälligkeitsentschädigung durch vertragliche Vereinbarung im Vorfeld bzw. durch eine variable Zinsgestaltung verbunden mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist gegebenenfalls auch von Teilbeträgen.