Artikel-Schlagworte: „Finanzberater“

Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung – Auswahl des Finanzierungspartners

Donnerstag, 19. Januar 2012

Jährlich steigen in Deutschland die Mietpreise für Wohnungen. Dies ist nur einer der vielen Gründe warum es sich lohnt frühzeitig über die eigenen vier Wände und die richtige Immobilienfinanzierung nachzudenken. Zudem ist die eigene Immobilie eine beliebte und effektive Altersvorsorge. Wer sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigt und die richtigen Maßnahmen zur Geldanlage trifft kann bares Geld sparen und eine Reihe viele Vorteile nutzen. Doch auch bei einer kurzfristigen Entscheidung lässt sich der geeignete Partner für eine Immobilienfinanzierung finden. Wichtig ist immer sich vor dem Abschluss einer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung einige Vergleichsangebote einzuholen, um den passenden und günstigsten Finanzierungspartner zu finden. Hierfür eignenen sich insbesondere auch Baufinanzierungsrechner, die auf diversen Internetseiten zu finden sind.

Mögliche Finanzierungspartner sind beispielsweise Banken, Bausparkassen und unabhängige Finanzdienstleister. Hierbei entscheidet die persönliche Situation darüber, wann die Finanzierung benötigt wird bzw. auf welche Dauer finanziert werden soll und ob Eigenkapital vorhanden ist, wer der richtige Ansprechpartner. Eine Beratung durch einen unabhängigen Finanzberater ist aber auf jedem fall zu empfehlen.

Finanzierung über Banken
Die Finanzierung über bekannte Banken ist die am häufigsten verwendete Form der Immobilienfinanzierung. Meist bieten Banken eigene Objekte zum Verkauf inklusiver passender Immobilienfinanzierung an. Hierbei ist alles über einen Berater abgedeckt, einfach und überschaubar. Wer zielgerichtet seine Immobilienfinanzierung hier abschließt wird jedoch häufig auf sehr hohe Zinsen treffen. Es lohnt sich nachzufragen und ein Darlehen mit festem Zinssatz zu vereinbaren. Auch versteckte Kosten und Provisionen sollten beachtet werden.
Für die Finanzierung über Banken ist es sinnvoll bis notwendig, dass meistens mindestens 10 bis 15% des Kaufpreises als Eigenkapital vorhanden sein müssen, da die Immobilienfinanzierung der Banken lediglich den Objektpreis abdeckt, nicht aber die anfallenden Nebenkosten, wie z.B. Notar oder Grundbucheintrag.

Finanzierung über Bausparpartner
Wer sich frühzeitig zum Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie entscheidet kann wertvolle Zeit nutzen und einige Jahre Geld in eine Bausparkasse einzahlen. Auf diese Weise lässt sich bereits einige Jahre vor Beginn des Bauprojekt ein gewisser Teil Eigenkapital ansparen und später, das noch benötigte Geld der Baufinanzierung zu einem festen Zinssatz zu leihen.

Der Vorteil von Bausparkassen ist, dass diese lediglich auf Bauvorhaben, Baufinanzierung und Eigenheimplanung spezialisiert sind. Viele Mitglieder der Bausparkasse sparen monatlich einen Teil in einen großen Topf, möchte jemand ein Haus kaufen oder bauen oder sein Eigenheim renovieren, kann er eine Baufinanzierung über die Bausparkasse beantragen. Diese nimmt das Geld aus dem Topf und stellt es leihweise zur Verfügung. Wird das Darlehen zurückgezahlt, landen die Tilgungsbeträge wieder in dem Topf und stehen somit dem nächsten Darlehensnehmer zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung zur Verfügung.
Vor dem Abschluss eines Bausparvertrages lohnt es sich zu überlegen was mit dem Vermögen geschehen soll und die verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Steht bereits fest, dass zukünftig eine Baufinanzierung in Anspruch genommen werden soll? So lässt sich durch Vergleiche der niedrigste Zins für Baugeld einer Baufinanzierung ermitteln. Auch Ausgaben für Abschlussgebühr und Darlehensgebühr sind zu beachten. Lässt sich der Sparbetrag lange genug anlegen und mögliche Staatliche Förderrungen nutzen oder gibt es flexible Tarife, die eine spätere Entscheidung der Investition ermöglichen?
Wird ein Bausparvertrag im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen abgeschlossen, erhält der Bausparer eine staatliche Arbeitnehmersparzulage. Besonders dieses Bonus macht Bausparverträge besonders attraktiv. Auch werden Bausparverträge durch die Wohnungsbauprämie gefördert, abhängig von der jährlichen Sparsumme.

Finanzierung über unabhängige Finanzdienstleister
Unabhängige Finanzberater haben den Vorteil, nicht an eigene “Produkte” gebunden zu sein. Während Banken oder Bausparkassen lediglich Sparverträge, Immobilienfinanzierung und Baufinanzierung aus dem eigenen Hause anbieten, stehen bei einem unabhängigen Finanzdienstleister Produkte von allen Anbietern zur Verfügung.

Wer hier seine Baufinanzierung wählt, muss nicht selbst tausende von Kreditangeboten vergleichen. Die Berater sind Erfahren in Ihrem Fach und kennen immer die aktuellsten besten Angebote auf dem Kreditmarkt. Passend zu den persönlichen Vorstellungen und Vermögensverhältnissen kann ein unabhängiger Finanzdienstleister aus vielen Angeboten die individuell passende Baufinanzierung auswählen und steht hilfreich bei der Vertragsabwicklung zur Seite. Selbst eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital können unabhängige Finanzberater darstellen, sofern die Einkommensverhältnisse hierfür ausreichend sind.

Günstiges Baugeld vom Staat

Mittwoch, 2. Februar 2011

Sehr lohnenswert ist es grundsätzlich, eine private Baufinanzierung durch die Inanspruchnahme staatlicher Fördermöglichkeiten noch günstiger zu gestalten. In Betracht kommen besonders preiswerte Förderdarlehen der öffentlichen Hand, für die unter Umständen sogar Sonderkonditionen erhältlich sind. Man erhält auf diese Weise das günstigste Baugeld schlechthin. Dies ist möglich, sofern man die Darlehensverträge über spezialisierte unabhängige Finanzberater abschließt, die die Rabatte, die sie erhalten, an die Kunden weitergeben. Die Gesamtkosten der Finanzierung sinken überdies auch durch eine andere Form der staatlichen Förderung, die Riester-Rente. Für eine Verkürzung der Darlehenslaufzeit und damit eine Ersparnis von Darlehenszinsen schließt man ein sogenanntes Wohn-Riester-Darlehen ab. Die staatlichen Zulagen fließen als Sondertilgungsleistungen ein, verkürzen die Darlehenslaufzeit und sorgen somit für eine schnellere Entschuldung aufgrund der gesparten Zinsen. Die Rendite des Riester-Vertrags ist in diesem Fall gleichzusetzen mit dem Effektivzins des betreffenden Wohn-Riester-Darlehens.