Artikel-Schlagworte: „Baufinanzierung ohne Eigenkapital“

Null Prozent Eigenkapital

Donnerstag, 26. Mai 2011

Auch mit null Prozent Eigenkapital kann eine Baufinanzierung funktionieren. Eine Vollfinanzierung ist dann darstellbar, wenn die monatliche Belastung aus dem regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen des Kunden bestritten werden kann. Dies ist angesichts niedriger Zinsen häufig auch dann gegeben, wenn ein Eigenkapitalanteil noch nicht angespart wurde, um ihn in die Finanzierung einbringen zu können. Insbesondere sollte man berücksichtigen, dass eine staatliche Förderung der eigenen vier Wände, beispielsweise durch Wohn-Riester, eine Variante der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge, nicht vorhandenes Eigenkapital quasi ersetzt. Wer diese relativ neue Form der Wohneigentumsförderung nutzen kann und wie hoch die Förderung im Einzelnen ausfällt, hängt von mehreren Kriterien ab. Informieren sollte man sich in jedem Fall. Auch Selbstständige können gegebenenfalls profitieren, wenn sich in Bezug auf ihren rentenrechtlichen Status oder die persönlichen Verhältnisse Änderungen ergeben. Beispielsweise vor einer anstehenden Anschlussfinanzierung wäre ein Termin bei einer unabhängigen Unternehmensberatung hierfür ein guter Zeitpunkt, um seine Möglichkeiten auszuloten.

Zulagen fürs Eigenheim

Mittwoch, 11. Mai 2011

Wer auf dem Weg ins Eigenheim knapp kalkulieren muss, zum Beispiel bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital, ist natürlich gut beraten, aus einer möglichst breiten Angebotspalette seinen Finanzierungspartner auszuwählen, um möglichst günstige Zinssätze zu erhalten. Man sollte daneben jedoch unbedingt prüfen lassen, inwieweit Fördermöglichkeiten durch den Staat bestehen. Mehrere Instrumente der staatlichen Wohneigentumsförderung führen nämlich dazu, dass angehenden Hausbesitzern bei ihrer Baufinanzierung kräftig unter die Arme gegriffen wird. Hierbei kommen Zuschüsse und Programmkreditkonditionen der öffentlichen Hand bzw. durch spezielle Förderinstitute in Betracht. Auch die Möglichkeiten, die Wohn-Riester (die Eigenheimrente) bietet, gehören dazu. Während die besonders günstigen Konditionen der öffentlichen Förderdarlehen dazu führen, dass die monatliche Belastung bei gleicher Tilgung sinkt (oder bei gleicher monatlicher Belastung eine höhere Tilgung der zusätzlichen klassischen Bankdarlehen darstellbar ist), wirkt Wohn-Riester dadurch kostensenkend, dass die Zulagen, die man unter den gleichen Voraussetzungen wie bei den anderen Formen der Riester-Rente erhält, als Sondertilgungen in die Finanzierung des selbstgenutzten Wohneigentums einfließen. Diese Sondertilgungsleistungen bewirken im Zeitablauf, bedingt durch den Zinseszinseffekt angesichts der langen Laufzeiten einer Baufinanzierung, eine erstaunliche Ersparnis bezogen auf die gesamten Finanzierungskosten.

Funktionieren Vollfinanzierungen?

Mittwoch, 4. Mai 2011

Es kommt, wie so häufig, darauf an. Die Vollfinanzierung einer Immobilie ist logischerweise mit einer höheren monatlichen Belastung für den Kreditnehmer verbunden, als wenn ein Teil des Kaufpreises – bzw. im Falle einer klassischen Baufinanzierung der Herstellungskosten – aus vorhandenen Eigenmitteln in die gesamte Finanzierung integriert werden kann. Wie hoch die jeweilige monatliche Belastung ist, ermittelt sich überschlägig durch einen Baufinanzierungsrechner, der zur kostenlosen und unproblematischen Nutzung zur Verfügung steht. Zu berücksichtigen ist in jedem Falle eine Mindesttilgung in Höhe von einem Prozent der benötigten Darlehenssumme im ersten Jahr der Finanzierung. Was die Zinssatz angeht, mit denen man rechnen sollte, so genügt ein Blick auf die aktuellen Konditionen, die unabhängige Finanzberater, die mit einer Vielzahl von Banken zusammenarbeiten, aktuell für ihre Kunden realisieren können. Konkret wird es dann, wenn festzustellen ist, inwieweit die monatliche Belastung aus dem regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen des Kunden tragbar ist. Speziell bei Nutzung der großzügig angelegten staatlichen Wohneigentumsförderung ergibt sich gegenüber der zunächst vorgenommenen überschlägigen Kalkulation der monatlichen Belastung durch die Immobilienfinanzierung noch eine Ersparnis. Dies ergibt sich dadurch, dass spezielle Wohneigentumsförderprogramme der öffentlichen Hand mit besonders günstigen Konditionen im Vergleich auch zu sehr guten Angeboten von Banken aufwarten. Bei gegebener Förderberechtigung kann die ergänzende Nutzung von Wohn-Riester-Darlehen zu einer weiteren Ersparnis in Bezug auf die gesamtem Finanzierungskosten führen: Bei dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge fließen die staatlichen Zulagen direkt als Sondertilgungsleistungen ein. Der Kunde als Kreditnehmer realisiert somit einen Zinseszinseffekt zu seinen Gunsten infolge der ersparten Darlehenszinsen. Unter all diesen Aspekten lässt sich festhalten, dass auch ohne zu Beginn der Finanzierung vorhandenes Eigenkapital der Weg ins Eigenheim durchaus erfolgreich beschritten werden kann.

Zinswende: Platzt der Traum vom Eigenheim?

Montag, 11. April 2011

Die erste Zinserhöhung seit 2008 ist da. Der Referenzzins der EZB liegt nunmehr bei 1,25% nach zuvor historisch niedrigen 1,00%. Wer hierdurch seinen Traum vom Eigenheim platzen sieht, hat schlecht kalkuliert, selbst bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital. Zunächst ist festzuhalten, dass die Konditionen für Baugeld schon seit einiger Zeit schlechter geworden sind. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute allerdings ist, dass die Zinsen im mittel- und langfristigen Zinsbindungsbereich immer noch günstig sind. Wessen Finanzierung ins Wackeln gerät, sollte bei der Kalkulation somit eher beim Kaufpreis für die Immobilie bzw. den veranschlagten Baukosten nachbessern. Die Wechselwirkung zwischen Darlehensbetrag und Zinssatz verdeutlichen Baufinanzierungsrechner sehr anschaulich. Man erhält unproblematisch Werte für Darlehensrate und Laufzeit der Baufinanzierung, letztlich also eine Antwort auf die Frage, wie viel Haus man sich leisten kann. Falls die erste Zinserhöhung seit drei Jahren von einem extrem niedrigen Niveau sich zu einer regelrechten Zinswende entwickeln sollte, die Zinsen also auf breiter Front gegen angehende Hausbesitzer arbeiten, führt die Rechnung zunächst dazu, dass man sich mit steigenden Zinsen immer weniger Haus leisten kann. Allerdings sollte man bedenken, dass besonders günstige Fördergelder in Form zinsverbilligter Darlehen bei der Baufinanzierung zu einer merklichen Ersparnis führen können und somit zu einer Entlastung bei der monatlichen Belastung beitragen. Wie man sich im Förderdschungel zurechtfindet, ist allerdings ein Anschlussproblem. Dies löst man bei einer unabhängigen spezialisierten Finanzberatung. Insgesamt gesehen, ist noch kein Grund gegeben, Träume vom Eigenheim wegen der Zinserhöhung zu begraben.

Eigenkapital für den Hausbau

Mittwoch, 5. Januar 2011

Eine durchaus sinnvolle Option kann es sein, zunächst eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital abzuschließen, auch wenn man über einen gewissen Eigenkapitalanteil verfügt. Die Eigenmittel werden, nachdem der Bau aus dem Gröbsten raus ist bzw. komplett fertiggestellt ist, als Sondertilgung in die Baufinanzierung eingebracht. Es gilt also seitens der finanzierenden Bank zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Einerseits einen Verzicht auf einzubringendes Eigenkapital zum Zeitpunkt der Bewilligung bzw. Erstvalutierung, andererseits die Möglichkeit für den Kunden, innerhalb vereinbarter Größenordnungen kostenlose Sondertilgungen leisten zu können. Eine derartige Konstellation lässt sich durch die Einschaltung qualifizierter unabhängiger Finanzdienstleister häufig zum Vorteil des Kunden realisieren.

Kein Eigenkapital für die Hausfinanzierung

Montag, 29. November 2010

Falls keine Eigenmittel für die Finanzierung der eigenen vier Wände vorhanden sind oder zunächst nicht verwendet werden sollen, handelt es sich um eine Vollfinanzierung. Diese ist nicht bei allen Banken und Sparkassen erhältlich, aber: Wer suchet, der findet. Das Gute ist, dass diejenigen Banken, die auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital begleiten, günstige Konditionen im Vergleich zu anderen Instituten bieten. Eine vollständige Darlehensfinanzierung muss somit nicht zwangsläufig zu höheren Zinssätzen führen. Durch Einbringung von Eigenkapital wird die Baufinanzierung allerdings vor allen Dingen deshalb günstiger, da weniger Darlehensmittel benötigt werden.
Wenn man eine Bank gefunden hat, die günstige Konditionen für eine Baufinanzierung bereitstellt, stellt sich die Frage, für wie lange man sich hinsichtlich der Zinsfestschreibung binden sollte. In aller Regel sind kürzere Zeiträume für die Festzinsbindung mit niedrigeren Zinsen verbunden als Langläufer. Auch über die Höhe der regelmäßigen Tilgung sollte man sich im Vorfeld eingehend Gedanken machen. Gängige Varianten kann man problemlos mit einem Baufinanzierungsrechner durchkalkulieren. Diese sind, oft auf der Website unabhängiger Finanzdienstleister, im Internet zu finden und kostenlos und unproblematisch nutzbar.

Vollfinanzierung

Mittwoch, 24. November 2010

Unter einer Vollfinanzierung versteht man eine Finanzierung, bei der der Kreditnehmer kein Eigenkapital einsetzt. Häufiges Beispiel ist eine Autofinanzierung. Von der Hausbank des Kunden oder der Autobank wird hierbei der Kaufpreis des Fahrzeugs vollständig finanziert. Der Kunde kann in der Regel sein altes Fahrzeug in Zahlung geben. Dann handelt es sich nicht mehr um eine Vollfinanzierung, sondern um eine Mischfinanzierung, da der Gegenwert des Gebrauchtwagens als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird. Sofern der Kunde anhand der Ergebnisse der Bonitätsprüfung, bei der neben der Schufa-Auskunft die Einkommens- und Vermögensverhältnisse nach statistischen Erfahrungswerten durch das Kreditinstitut ausgewertet werden, mit hinreichender Wahrscheinlichkeit in der Lage sein wird, den Kredit planmäßig und störungsfrei zu bedienen, ist es nicht unüblich, dass eine Autofinanzierung als Vollfinanzierung abgewickelt wird.
Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich dasselbe. Mitunter wird zwar propagiert, ein Eigenkapitalanteil von 20 Prozent bezogen auf die Höhe der Gesamtfinanzierung sei Standard bzw. werde banküblich grundsätzlich gefordert. In der Praxis sehen sich jedoch spezialisierte Kreditinstitute in der Lage, bei einer entsprechenden Bonität des Kunden auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital bereitzustellen.

Finanzierung einer Immobilie

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der Gesamtfinanzierungsbedarf einer bestehenden Immobilie umfasst neben den reinen Anschaffungskosten (Kaufpreis) auch die Anschaffungsnebenkosten. Hierunter fallen Maklercourtage zzgl. Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Grundbuchgebühren, ggf. auch Kosten eines Sachverständigen, falls dieser mit der Prüfung der Bausubstanz und/oder der Bewertung der Immobilie vom Käufer beauftragt wurde. Abzüglich bestehender und einzusetzender Eigenmittel ergibt sich das Volumen der Immobilienfinanzierung, das im Rahmen einer Baufinanzierung durch Darlehen abzudecken ist. Eine eiserne Reserve an Eigenkapital für Unvorhergesehenes vorzuhalten, ist in der Praxis zu empfehlen.

Günstige Baufinanzierung

Montag, 23. August 2010

Eine Baufi ohne Eigenkapital ist durchaus realisierbar. Sie ist logischerweise teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenkapital einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind entsprechend höher, verbunden mit einer höheren monatlichen Belastung, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, allerdings sind einige Banken gewissermaßen auf solche Finanzierungen spezialisiert. Diese müssen im Übrigen nicht teurer sein hinsichtlich der angebotenen Konditionen. Es lässt sich durchaus eine günstige Baufinanzierung bewerkstelligen, ohne dass Eigenkapital des Kunden als Voraussetzung verlangt wird. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Finanzierungsmittel in Form von besonders günstigen Darlehen oder etwaigen Zuschüssen ist unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder nicht. Öffentliche Fördergelder ergänzen die Gesamtfinanzierung grundsätzlich sinnvoll und helfen, sie günstiger zu gestalten. Der Clou ist, wenn es gelingt, auf die zinsgünstigen öffentlichen Kredite zusätzliche Rabatte auf die Zinskonditionen auszuhandeln. Auch dies ist über spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister möglich.