Artikel-Schlagworte: „Baufi“

Mithilfe einer Baufinanzierung für das Alter vorsorgen

Montag, 9. Januar 2012

Die eigene Immobilie als Altersvorsorge

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine eigene Immobilie und somit auch für die Aufnahme einer Baufinanzierung. Immobilien sind besonders deshalb beliebt, da es sich um eine wertstabile und sichere Geldanlage hält und ganz nebenbei auch für das Alter vorgesorgt wird. Da die Renten immer geringer und die Lebenshaltungskosten immer größer werden, ist es für viele Rentner schwierig, eine Miete im Alter zu bezahlen. Deshalb ist es sinnvoll, sich frühstmöglich nach einem Eigenheim und einer Baufinanzierung umzuschauen, sodass im Alter mietfrei gelebt werden kann. Natürlich kann der Traum der eigenen Vier Wände nicht schnell und ohne Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ablaufen. Für eine Immobilienfinanzierung gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ob Banken oder freie Finanzberater, die Angebote für eine Immobilienfinanzierung sind groß. Hierbei sollte jedoch nicht nur auf den Zins, sondern vor allem auf einen zuverlässigen und seriösen Partner für eine Baufinanzierung geschaut werden. Da eine Baufinanzierung bis zu 30 Jahre laufen kann, sollte der Kreditgeber mit Bedacht ausgesucht werden, damit die Jahre der Zusammenarbeit der Baufinanzierung gut verlaufen.

Vor der Kreditaufnahme Gesamtkostenplan für Immobilienfinanzierung erstellen!

Damit der Kunde nicht unbedarft in eine Immobilienfinanzierung geht, sollten vorab die Gesamtkosten der Baufinanzierung sowie das zur Verfügung stehende Kapital berechnet werden. Unter den Gesamtkreditkosten versteht man die Anschaffungskosten für die Immobilie sowie anfallende Baunebenkosten. Da auch diese in der Baufinanzierung berücksichtigt werden müssen, sollten sie sorgfältig geprüft werden. Zu den Baunebenkosten einer Immobilienfinanzierung zählen beispielsweise Behördenkosten, Renovierungskosten oder Versicherungsbeiträge für die eigene Immobilie. Ebenfalls ist die Ermittlung des monatlichen Finanzrahmens wichtig. Hierbei werden die monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. Als Rückzahlungsrate für die Baufinanzierung sollte nicht die derzeit gezahlte Miete angesetzt werden, da bei Vorhandensein von Wohneigentum noch weitere Kosten auf den Eigentümer zu kommen, die der Mieter nicht hat. Deshalb sollte die derzeitige Mietzahlung gesplittet werden und nur ein Teil als Darlehensrate der Immobilienfinanzierung und der andere zum Aufbau von Rücklagen genutzt werden.

Immobilienfinanzierung auf mehreren Bausteinen aufbauen!

Der größte und wesentlichste Teil einer Baufi besteht in Form eines Bankdarlehen. Diese Kredite können über eine Bank oder einen freien Finanzdienstleister aufgenommen werden. Damit bereits vorab eine Ermittlung der möglichen Finanzierungssumme der Immobilienfinanzierung durchgeführt werden kann, können unabhängige Baufinanzierungsrechner im Internet genutzt werden. Hierbei erhält man schnell und übersichtlich einen Überblick über die aktuellen Konditionen. Die Baufinanzierung komplett über ein Bankdarlehen finanzieren ist nicht sinnvoll, da es noch weitere Angebote gibt, mit welchen günstigere Zinsen ermöglicht werden. Hierzu zählen Förderdarlehen über die KFW-Bank oder zinsgünstige Bauspardarlehen. Förderdarlehen sind direkt bei der KFW Bank zu beantragen und werden dann ausgegeben, wenn bestimmte Kriterien für die Baufinanzierung eingehalten werden. Hierzu zählt beispielsweise ein energieeffizientes Bauen oder ein altersgerechtes Bauen. Auch eine Immobilienfinanzierung mittels Bausparverträgen ist sinnvoll. Jedoch ist zu beachten, dass ein Bausparvertrag erst mit einem Guthaben bespart werden muss, ehe ein Darlehen zur Baufinanzierung ausgegeben werden kann. Ist diese Ansparung noch nicht erfolgt, eine Baufinanzierung steht aber bereits an, sollte dennoch ein Abschluss eines Bausparvertrages in Erwägung gezogen werden. Dieser kann dann später genutzt werden, um eine Anschlussfinanzierung der ersten Immobilienfinanzierung zu machen.

Auch der Staat unterstützt den Traum der eigenen Vier Wände!

Da auch der Staat erkannt hat, dass immer mehr Menschen eine Immobilie für die Altersvorsorge nutzen, für diese jedoch eine Immobilienfinanzierung benötigen, bietet er allen Eigentümer eine staatliche Unterstützung an. Diese kann in Form von Wohnriesterverträgen genutzt werden. Anders als bei der klassischen Riester-Rente werden hier Zulagen auf einen Wohnriestervertrag ausgezahlt und somit kann die Baufinanzierung schneller getilgt werden. Ein tolles Angebot, welches man in eine Immobilienfinanzierung mit einbauen sollte.

Rückzahlungsvereinbarung vertraglich regeln!

Das A und O einer Immobilienfinanzierung ist der Darlehensvertrag. Hier sollten alle wichtigen Dinge für die Immobilienfinanzierung vertraglich geregelt sein. Hierzu zählt der Ausweis des Soll- und Effektivzinssatzes, die Kreditkosten sowie die Vereinbarung über die Rückzahlung. Als weitere Kreditkosten neben der Zinszahlung können Bereitstellungsgebühren oder Kontoführungsgebühren anfallen. Bei der Rückzahlung sollte darauf geachtet werden, dass Sondertilgungen möglich sind, sodass die Kreditsumme schneller getilgt werden kann. Mithilfe eines seriösen Partners bei der Baufinanzierung können gegebenenfalls während der Laufzeit die Raten ausgesetzt oder angepasst werden. Mit dieser finanziellen Sicherheit kann der Traum von Wohneigentum verwirklicht und gelebt werden.

Funktionieren Vollfinanzierungen?

Mittwoch, 4. Mai 2011

Es kommt, wie so häufig, darauf an. Die Vollfinanzierung einer Immobilie ist logischerweise mit einer höheren monatlichen Belastung für den Kreditnehmer verbunden, als wenn ein Teil des Kaufpreises – bzw. im Falle einer klassischen Baufinanzierung der Herstellungskosten – aus vorhandenen Eigenmitteln in die gesamte Finanzierung integriert werden kann. Wie hoch die jeweilige monatliche Belastung ist, ermittelt sich überschlägig durch einen Baufinanzierungsrechner, der zur kostenlosen und unproblematischen Nutzung zur Verfügung steht. Zu berücksichtigen ist in jedem Falle eine Mindesttilgung in Höhe von einem Prozent der benötigten Darlehenssumme im ersten Jahr der Finanzierung. Was die Zinssatz angeht, mit denen man rechnen sollte, so genügt ein Blick auf die aktuellen Konditionen, die unabhängige Finanzberater, die mit einer Vielzahl von Banken zusammenarbeiten, aktuell für ihre Kunden realisieren können. Konkret wird es dann, wenn festzustellen ist, inwieweit die monatliche Belastung aus dem regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen des Kunden tragbar ist. Speziell bei Nutzung der großzügig angelegten staatlichen Wohneigentumsförderung ergibt sich gegenüber der zunächst vorgenommenen überschlägigen Kalkulation der monatlichen Belastung durch die Immobilienfinanzierung noch eine Ersparnis. Dies ergibt sich dadurch, dass spezielle Wohneigentumsförderprogramme der öffentlichen Hand mit besonders günstigen Konditionen im Vergleich auch zu sehr guten Angeboten von Banken aufwarten. Bei gegebener Förderberechtigung kann die ergänzende Nutzung von Wohn-Riester-Darlehen zu einer weiteren Ersparnis in Bezug auf die gesamtem Finanzierungskosten führen: Bei dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge fließen die staatlichen Zulagen direkt als Sondertilgungsleistungen ein. Der Kunde als Kreditnehmer realisiert somit einen Zinseszinseffekt zu seinen Gunsten infolge der ersparten Darlehenszinsen. Unter all diesen Aspekten lässt sich festhalten, dass auch ohne zu Beginn der Finanzierung vorhandenes Eigenkapital der Weg ins Eigenheim durchaus erfolgreich beschritten werden kann.

Sonderkonditionen

Dienstag, 12. April 2011

Fonds und Baufinanzierung – auf den ersten Blick zwei Finanzprodukte, die wenig gemein haben: Fonds sind tendenziell eher interessant für Leute, die zu viel Geld haben, dieses somit ertragreich anlegen möchten. Eine Baufinanzierung hingegen benötigt, wer Wohneigentum erwerben möchte, das notwendige Kleingeld jedoch gerade nicht vollständig flüssig hat. Dennoch gibt es zwischen beiden Finanzprodukten eine interessante Parallele, nämlich die Möglichkeit, Sonderkonditionen beim Vertragsabschluss zu erlangen. Bei Fonds sind es Ausgabeaufschläge, die man beim Kauf sparen kann, indem man Fonds ohne Ausgabeaufschlag kauft oder zumindest einen Fonds Rabatt aushandelt. Dies erfordert im Vorfeld nur wenig Arbeit für den Kunden. Ein Vergleich mehrerer Anbieter filtert schnell diejenigen heraus, die Sonderkonditionen gewähren, dadurch, dass sie Rabatte auf die Ausgabeaufschläge einräumen.
Sonderkonditionen bei der Baufinanzierung sind auch für Kunden ein Thema, die nicht das erste Angebot ihrer Hausbank vorschnell akzeptieren, sondern sich vorsichtshalber umfassend informieren, inwieweit es sich hierbei tatsächlich um gute Konditionen handelt. Wenn man berücksichtigt, dass sich eine gut strukturierte und professionell arrangierte Baufinanzierung nicht nur aus Darlehen von Kreditinstituten, sondern auch aus besonders günstigen öffentlichen Förderdarlehen zusammensetzt, wird es herausragend interessant, wenn sich hierauf auch noch Rabatte auf den Darlehenszins erzielen lassen. Eben dies ist möglich, wenn man die Finanzierung in Zusammenarbeit mit einer spezialisierten unabhängigen Finanzberatung in die Wege leitet. Auch die Einbindung von Wohn-Riester ist eine Option, die nicht jedermann sofort in den Sinn kommt, die man bei der Finanzierung des Eigenheims jedoch prüfen sollte, um eine weitere Senkung der monatlichen Belastung zu erreichen.

Wie lange dauert eine Baufinanzierung?

Freitag, 25. März 2011

Eine Darlehensaufnahme für eine private Hausfinanzierung umfasst in der Regel einen sehr langen Zeitraum von bisweilen über 40 Jahren. Dies ergibt sich vor allem aus der hohen Darlehenssumme, die es zu tilgen gilt. Die Mindesttilgung, die Kreditinstitute bei Darlehen für eine Immobilienfinanzierung voraussetzen, beläuft sich auf jährlich 1 Prozent, allerdings zuzüglich ersparter Zinsen. Ohne die Tilgung ersparter Zinsen beliefe sich der Darlehenszeitraum bei einer jährlichen Tilgung von einem Prozent des Darlehensbetrages auf 100 Jahre. Die ersparten Zinsen erhöhen jedoch die Tilgungsleistung: Dadurch, dass die Darlehensrate während der Dauer der Festzinsbindung konstant bleibt, sinkt der Zinsanteil mit jeder geleisteten Tilgung. Der Zinsanteil sinkt deshalb, weil sich die noch offene Darlehensschuld, die Bemessungsgrundlage für die Zinsberechnung, mit jeder Tilgungsleistung reduziert.
Dadurch, dass bei einem Annuitätendarlehen, der klassischen Finanzierungsvariante für eine Immobilie, die ersparten Zinsen nicht die Darlehensrate reduzieren, sondern gewissermaßen durch zusätzliche Tilgungsanteile ersetzt werden, bleibt die Darlehensrate konstant. Der in der Darlehensrate enthaltene Tilgungsanteil steigt sukzessive an; die Tilgung der ausstehenden Darlehensvaluta erhöht sich mit jeder Darlehensrate, und zwar absolut und prozentual. Dies beschleunigt die Tilgung der Baufinanzierung und führt zu einer deutlich schnelleren Entschuldung, als es eine Tilgung von jährlich einem Prozent vermuten lässt. Die Wirkungsweise einer höheren Tilgung lässt sich für unterschiedliche Zinssätze mit einem Baufinanzierungsrechner kostenlos und einfach ermitteln.

Bausparen mit Zulagen und Steuervorteilen

Mittwoch, 23. März 2011

Mit Bausparen steht Angestellten und Arbeitern, Beamten sowie rentenversicherungspflichtigen Selbstständigen ein konservativer, aber sicherer und planbarer Weg offen, die staatliche Förderung der Riester-Rente zu nutzen. Im Vergleich zu den Garantieverzinsungen klassischer Rentenversicherungen muss sich die erzeilbare Rendite eines für die Durchführung von Riester zertifizierten Bauspartarifes nicht verstecken, insbesondere im Hinblick auf die grundsätzlich niedrigeren Kosten, die mit dem Abschluss eines Bausparvertrages über die gesamte Laufzeit verbunden sind. Im Gegensatz zum Bausparen bieten renditeorientierte Varianten der Riester-Rente wie fondsgebundene Rentenversicherungen und Fondssparpläne die Möglichkeit, an den Chancen insbesondere der Aktienmärkte zu partizipieren, um eine höhere lebenslange monatliche Rente zu erwirtschaften. Jedoch bestehen bei ungünstigem Verlauf auch Risiken, die im ärgerlichsten Fall dazu führen können, dass lediglich die eingezahlten Beiträge sowie eingegangene staatliche Altersvorsorgezulagen als Vermögen zum Rentenbeginn zur Verfügung stehen.
Bausparen bietet hingegen eine solide und tendenziell für vergleichsweise konservative Naturen geeignete Möglichkeit an, um die Vorzüge der staatlich geförderten privaten zusätzlichen Altersvorsorge in Form von Altersvorsorgezulagen und steuerlicher Begünstigung der Eigenbeiträge durch Sonderausgabenabzug im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung zu nutzen. Überdies lassen sich mit einem Riester-Bausparvertrag die klassischen Vorteile des Bausparens nutzen, indem das angesparte Kapital zum Ende der Vertragslaufzeit für den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums verwendet wird. Das angesparte Guthaben als Eigenkapital reduziert die durch Kredite zu deckenden Anteile der Finanzierung, verbunden mit einer geringeren Belastung durch die Immobilienfinanzierung. In der Regel noch interessanter für Eigenheimbesitzer ist die als Wohn-Riester bekannte Variante der Riester-Rente. Diese sorgt für eine schnellere Tilgung der Baufinanzierung.

Wie werden Kredite besichert?

Freitag, 4. März 2011

Kreditsicherheiten werden zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbart bzw. von der jeweiligen Bank oder Sparkasse als Voraussetzung für die Bereitstellung einer Finanzierung verlangt, wenn die Volumina bestimmte Relationen zum regelmäßigen Einkommen des Kreditnehmers übersteigen. Hierdurch sollen Kreditausfälle vermieden werden, falls die vereinbarungsgemäße Rückführung während der Dauer der Finanzierung nicht mehr sichergestellt ist.
Bei einem Ratenkredit ist es nicht unüblich, dass dieser ohne gesonderte Sicherheiten für die Bank vergeben wird. Man spricht hier auch von Blankokrediten. Abgestellt wird hierbei darauf, dass das regelmäßige Einkommen mit einem hinreichenden Puffer dafür ausreicht, bestehende Finanzierungen und den beantragten Kredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit störungsfrei zu tilgen. Üblicherweise spielen Kreditsicherheiten im Privatkundenkreditgeschäft vergleichsweise selten eine Rolle, wenn man absieht von einer Baufinanzierung, einer Immobilienfinanzierung oder einem höheren Ratenkredit, beispielsweise zur Finanzierung eines Neuwagens. Bezogen auf Kredite an Geschäftskunden, also Unternehmen und Selbstständige, steht die Frage von Kreditsicherheiten hingegen permanent im Raum. Auf diesen Aspekt sollten sich junge Unternehmen, die sich noch in der Phase der Existenzgründung befinden, hinreichend für die Kreditverhandlungen vorbereiten. Eine in Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung bewanderte Unternehmensberatung ist in diesen Fällen eine geeignete Anlaufstelle.

Wie funktioniert eine Hundert-Prozent-Finanzierung?

Montag, 28. Februar 2011

Unter einer Vollfinanzierung bzw. Hundert-Prozent-Finanzierung versteht man eine Finanzierung, bei der der Kreditnehmer kein Eigenkapital einsetzt. Häufiges Beispiel ist eine Autofinanzierung, bei der der Kaufpreis des Fahrzeugs vollständig über einen Kredit finanziert wird. Der Kunde kann sein altes Fahrzeug in Zahlung geben, was darauf hinausläuft, dass es sich nicht mehr um eine Vollfinanzierung handelt, sondern um eine Mischfinanzierung, da der Gegenwert des Gebrauchtwagens als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird. Sofern der Kunde anhand seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse nach statistischen Erfahrungswerten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit in der Lage sein wird, den Kredit über die vollständige Summe des Kaufpreises des Neuwagens planmäßig und störungsfrei zu bedienen und anhand der sonstigen Bonitätsunterlagen wie der Schufa-Auskunft keine Negativmerkmale bekannt werden, die auf angespannte finanzielle Verhältnisse hindeuten, ist es nicht unüblich, dass eine Autofinanzierung als Vollfinanzierung abgewickelt wird.
Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich dasselbe. Mitunter wird zwar propagiert, ein Eigenkapitalanteil von 20 Prozent bezogen auf die Höhe der Gesamtfinanzierung sei Standard bzw. werde banküblich grundsätzlich gefordert. Faktisch sehen sich jedoch diverse Kreditinstitute in der Lage, bei einer entsprechenden Bonität des Kunden auch die Vollfinanzierung einer Immobilie zu übernehmen.

Festzinsbindungen

Freitag, 25. Februar 2011

Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich der Zusammenhang, dass mit längerer Laufzeit grundsätzlich höhere Zinsen einher gehen. Die Tilgung der gesamten Finanzierung erstreckt sich in der Regel jedoch über einen weitaus längeren Zeitraum, bisweilen über mehr als 40 Jahre. Das Risiko, mit möglichen Zinssteigerungen konfrontiert zu werden, indem variabel verzinsliche Darlehen abgeschlossen werden, wird jedoch von den meisten Bauherren gescheut. Zu beachten ist bei Festzinsvereinbarungen, dass der Sicherheit gegenüber möglichen Zinssteigerungen auch der Nachteil einer geringeren Flexibilität seitens des Kreditnehmers gegenübersteht. Eine vorzeitige Rückzahlung ist grundsätzlich nicht möglich, auch außerplanmäßige Sondertilgungen stoßen, sofern sie nicht vertraglich vereinbart sind, auf Probleme. Diese äußern sich in einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung, die das finanzierende Kreditinstitut als Schaden für den entgangenen Zinsgewinn im Vergleich zur planmäßigen und vertragskonformen Fortführung der Finanzierung in Rechnung stellt. Vermeiden lässt sich eine Vorfälligkeitsentschädigung durch vertragliche Vereinbarung im Vorfeld bzw. durch eine variable Zinsgestaltung verbunden mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist gegebenenfalls auch von Teilbeträgen.

Baugeld günstig einkaufen

Montag, 21. Februar 2011

Wie teuer oder günstig Baugeld ist, hängt von vielen Faktoren ab, hauptsächlich vom allgemeinen Zinsniveau. Einfluss auf die Höhe der angebotenen Konditionen hat in der Regel auch der Anteil an Eigenkapital, den der Kunde in die Finanzierung einbringen möchte oder kann. Ein ausführlicher Konditionsvergleich kann zu einer merklichen Ersparnis für den Kunden führen, da die Margen, die einzelne Kreditinstitute für eine Immobilienfinanzierung kalkulieren, in der Praxis recht deutlich abweichen. Im Rahmen einer Baufinanzierung sollte daneben individuell geprüft werden, inwieweit zusätzlich Fördermöglichkeiten bestehen. Diese verbilligen eine Finanzierung nahezu immer. Einerseits stehen besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand zur Verfügung. Andererseits kann und sollte geprüft werden, inwieweit Wohn-Riester in die Finanzierung eingebaut werden kann. Günstiger wird eine Finanzierung durch die Nutzung von Wohn-Riester dadurch, dass staatliche Altersvorsorgezulagen direkt als Sondertilgungen zugunsten eines speziellen Darlehens fließen. Diese Sondertilgungen reduzieren die Restschuld und bewirken eine Ersparnis von Sollzinsen unter Nutzung des Zinseszinseffekts.

Finanzierung gut planen!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wenn über kurz oder lang der Erwerb selbst genutzten Wohneigentums ansteht, indem man einen Hausbau in Angriff nimmt oder eine gebrauchte Immobilie kauft, egal ob ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung, ist es ratsam, sich im Vorfeld gründlich über bestehende staatliche Fördermöglichkeiten zu informieren. Bausparen kommt insoweit in Betracht, als hierdurch mehrere Formen der staatlichen Förderung wie beispielsweise Wohn-Riester genutzt werden können, um die Baufinanzierung insgesamt möglichst günstig zu gestalten. Je geringer die effektiven aus dem Nettoeinkommen zu leistenden Zins- und Tilgungsleistungen des Kunden sind, desto geringer fällt nämlich die monatliche Belastung aus und desto eher ist damit eine Immobilienfinanzierung darstellbar.