Artikel-Schlagworte: „Baufi ohne Eigenkapital“

Eigenkapital für den Hausbau

Mittwoch, 5. Januar 2011

Eine durchaus sinnvolle Option kann es sein, zunächst eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital abzuschließen, auch wenn man über einen gewissen Eigenkapitalanteil verfügt. Die Eigenmittel werden, nachdem der Bau aus dem Gröbsten raus ist bzw. komplett fertiggestellt ist, als Sondertilgung in die Baufinanzierung eingebracht. Es gilt also seitens der finanzierenden Bank zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Einerseits einen Verzicht auf einzubringendes Eigenkapital zum Zeitpunkt der Bewilligung bzw. Erstvalutierung, andererseits die Möglichkeit für den Kunden, innerhalb vereinbarter Größenordnungen kostenlose Sondertilgungen leisten zu können. Eine derartige Konstellation lässt sich durch die Einschaltung qualifizierter unabhängiger Finanzdienstleister häufig zum Vorteil des Kunden realisieren.

Finanzierung einer Immobilie

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der Gesamtfinanzierungsbedarf einer bestehenden Immobilie umfasst neben den reinen Anschaffungskosten (Kaufpreis) auch die Anschaffungsnebenkosten. Hierunter fallen Maklercourtage zzgl. Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Grundbuchgebühren, ggf. auch Kosten eines Sachverständigen, falls dieser mit der Prüfung der Bausubstanz und/oder der Bewertung der Immobilie vom Käufer beauftragt wurde. Abzüglich bestehender und einzusetzender Eigenmittel ergibt sich das Volumen der Immobilienfinanzierung, das im Rahmen einer Baufinanzierung durch Darlehen abzudecken ist. Eine eiserne Reserve an Eigenkapital für Unvorhergesehenes vorzuhalten, ist in der Praxis zu empfehlen.

Günstige Baufinanzierung

Montag, 23. August 2010

Eine Baufi ohne Eigenkapital ist durchaus realisierbar. Sie ist logischerweise teurer als eine Baufinanzierung, bei der der Bauherr Eigenkapital einsetzt. Die gesamten Finanzierungskosten sind entsprechend höher, verbunden mit einer höheren monatlichen Belastung, wenn der Darlehensbetrag höher ist. Wenn kein Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung angespart wurde und dementsprechend nicht für die Gesamtfinanzierung zur Verfügung steht, hat dies zur Folge, dass ein höheres Volumen an Finanzierungsmitteln bei Kreditinstituten aufgenommen werden muss. Einige Banken und Sparkassen winken grundsätzlich bei der Durchführung einer solchen Vollfinanzierung ab, allerdings sind einige Banken gewissermaßen auf solche Finanzierungen spezialisiert. Diese müssen im Übrigen nicht teurer sein hinsichtlich der angebotenen Konditionen. Es lässt sich durchaus eine günstige Baufinanzierung bewerkstelligen, ohne dass Eigenkapital des Kunden als Voraussetzung verlangt wird. Bis hin zur Höhe der nachzuweisenden Herstellungskosten der Immobilie werden Darlehen vergeben. Die Einbindung öffentlicher Finanzierungsmittel in Form von besonders günstigen Darlehen oder etwaigen Zuschüssen ist unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder nicht. Öffentliche Fördergelder ergänzen die Gesamtfinanzierung grundsätzlich sinnvoll und helfen, sie günstiger zu gestalten. Der Clou ist, wenn es gelingt, auf die zinsgünstigen öffentlichen Kredite zusätzliche Rabatte auf die Zinskonditionen auszuhandeln. Auch dies ist über spezialisierte unabhängige Finanzdienstleister möglich.