Archiv für die Kategorie „Urlaub“

Surfbekleidung

Montag, 4. Oktober 2010

Um ernsthaften Gesundheitsschäden vorzubeugen, sollte der Surfer auf jeden Fall in die passende Bekleidung und die dazugehörigen Schuhe investieren. Die auf der nassen Haut durch den Wind entstehende Verdunstungskälte wird zunächst meist nicht bemerkt, führt jedoch dazu, dass der Körper langsam auskühlt. Dieses kann dann zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen. Auch an sehr warmen Tagen sollte daher ein Anzug und Schuhe getragen werden.

Bei der Auswahl seines Anzuges sollte man lieber etwas mehr Geld investieren. Nur so wird man auch einen warmen und funktionellen Surfanzug erhalten, der einem ausreichend Schutz bietet. Je nach Einsatzbereich werden auf dem Markt verschiedene Anzüge angeboten. Achten sollte man bei der Auswahl darauf, dass der Anzug im Rumpf- und Gelenkbereich aus Glatthautneopren gefertigt ist. Man sollte sich nicht von dem robusteren, mit einer Stoffschicht überzogenen Neopren täuschen lassen. Hier wirkt eine größere Verdunstungskälte und daher hält diese Form weniger warm als zum Beispiel das Glatthautneopren. Ein dickerer Anzug hält dementsprechend wärmer.

In Gegenden, in denen die Wassertemperatur konstant über 20 Grad liegt, wird ein sogenannter Shorty mit kurzen Ärmeln und Beinen völlig ausreichen. Doch liegt die Temperatur des Wassers unter 14 Grad Celsius, sollte man einen Anzug auswählen, der im Rumpfbereich mindestens an die vier Millimeter Dicke aufweist und im Armbereich an die drei Millimeter. Für wechselnde Temperaturverhältnisse bietet sich zudem der Allrounder an. Der Allround-Anzug hat im Rumpfbereich drei, im Armbereich dann an die zwei Millimeter Materialdicke.

Nicht nur die Materialdichte und – dicke spielt bei der Auswahl des richtigen Anzuges eine große Rolle. Vielmehr sollte auch darauf geachtet werden, dass die Fadensicherung vorhanden ist. Nur bei sehr gut verarbeiteten Anzügen sieht man in der Innenseite die Fadenenden, die mit Tape gesichert sind. Fehlt diese Sicherung, besteht die Gefahr, dass sich der Faden leichter lösen kann. Gerade die besonders beanspruchten Stellen, wie zum Beispiel am Kragen oder im Oberschenkelbereich, können dann reißen. Es dringt kaltes Wasser ein und es kann zur Auskühlung es Körpers kommen. Um dieser Auskühlung vorzubeugen, sollte man auch eher zu Anzügen greifen, die wenige textile Kaschierungen besitzen. Auch wenn Textil robuster ist als Neopren, es kann kein Wasser abweisen.

Ein weiterer Bestandteil der Surferbekleidung ist der sogenannte Unterzieher. Es handelt sich bei ihm um ein dünnes, kaschiertes Neopren und ist als Kurz- oder Langarmshirt erhältlich, welches unter dem Neoprenanzug getragen wird. Der Surfer erhält durch den Unterzieher an besonders kalten Tagen zusätzlichen Kälteschutz. Durch das Tragen eines Unterziehers wird die Stärke des Neoprens verbessert und die Wind- und Wasserdichte erhöht. Auch das Tragen von Kopfhauben ist im Surfbereich gängig. Es gibt sie in verschiedenen Formen. Manche reichen bei unter das Kinn, es gibt sie mit oder ohne Schute oder Halskrause. Durch das Tragen einer Kopfhaube wird der Unterkühlung des Kopfes vorgebeugt. Sie bieten dem Surfer mit längerem Haar außerdem Schutz, in dem sie das Haar bändigen und verhindern, dass er während des Surfens gestört wird. Der Surfer gibt es zwar nicht zu, aber neben der Sicherheit will er meist auch cool aussehen, dafür empfehlen wir die günstigen Sonnenbrillen von edapple.de

Surfbrett

Montag, 27. September 2010

Möchte man Windsurfen oder Wellenreiten, benötigt man für die Ausübung ein Surfbrett. Damit der Sportler den nötigen Auftrieb erhält, ist das Surfbrett aus schwimmfähigem Material hergestellt wie zum Beispiel Carbon oder Hartschaum. Der Schwimmkörper ist stromlinienförmig und sein Volumen und die Größe richten sich nach Gewicht und Erfahrung des Surfers. Ob ein Surfbrett über einen guten Auftrieb verfügt, sagt einem der Volumenwert, der in Litern angegeben wird. Je höher der Volumenwert, desto besser der Auftrieb. Die Brettlänge kann zwischen 2,0 bis 3,5 Metern liegen bei einer Breite von 0,5 bis 1,35 Metern.

Der Anfänger nimmt in der Regel ein Surfbrett mit einem hohen Volumenwert, da dieses leichter beherrschbar für ihn ist. Bei ausreichender Erfahrung kann man dann ein Wavebrett verwenden und der fortgeschrittene Profi hat auch die Wahl zwischen einem Freestyle- oder Speedbrett. Für das Wellenreiten ohne Segel stehen Long- oder Shortboards zur Verfügung. Da man Wellenreiten auch liegend oder kniend ausüben kann, hat man dafür außerdem Bodyboards entwickelt. Zur Stabilität beim Surfen trägt die Finne bei. Jedes Surfbrett hat eine und dient der Richtungsstabilität. Desto größer die Finne ist, umso stabiler ist die Lage des Surfbretts.

Das Volumen und die Länge des Surfbretts richten sich nach dem Surfer. Die Verteilung des Volumens entscheidet über die Tragfähigkeit des Boards. Man sagt, in der Regel sollte das Überschussvolumen eines Boards mindestens 80 Liter betragen. Um das Gesamtvolumen des Boards zu bestimmen, zieht man das Gewicht des Sportlers heran einschließlich seiner Kleidung, das Gewicht des Brettes sowie das des Riggs. Das Gesamtgewicht wird dann dem Volumen in Litern gleichgesetzt. Bei einem Körpergewicht von 75 kg und weiterem Gewicht von 20 kg für Kleidung, Brett und Rigg erhält man ein Gesamtvolumen von 95 kg. Also sollte das Brettvolumen danach mindestens 175 kg betragen. Das Überschussvolumen von mindesten 80 Litern ist wichtig, ermöglicht es dem Surfer, sicher auf seinem Surfbrett stehen zu können, während er das Rigg einholt.

Beim Surfen kommt es nicht nur auf die passende Ausrüstung sondern auch auf die richtige Kleidung an. Da es auf der nassen Haut durch den Wind zu Verdunstungskälte kommen kann, sollte man auch bei warmem Wetter einen Neoprenanzug tragen. Ansonsten kann es dazu führen, dass der Körper langsam und zunächst unbemerkt auskühlt. Das kann wiederum zu ernsten Gesundheitsschäden gerade im Bereich der Nieren führen. Auch Schuhe sollten bei der Kleidung nicht fehlen. Sie bieten dem Surfer auf dem Brett besseren Halt und schützen ihn zudem nicht nur vor Kälte sondern auch vor spitzen Steinen. Bei der Auswahl eines geeigneten Surfanzuges sollte man nicht zu wenig Geld ausgeben. Für jeden Einsatzbereich gibt es dafür eine Auswahl an verschiedenen Anzügen. Bei Wassertemperaturen über 21 Grad Celsius reicht ein Shorty mit kurzen Ärmeln und Beinen. Liegt die Temperatur darunter, sollte man schon ein im Rumpfbereich bis zu vier Millimeter und im Armbereich bis drei Millimeter dicken Anzug wählen. In manchen Fällen bietet sich auch der Allrounder an.