Um ernsthaften Gesundheitsschäden vorzubeugen, sollte der Surfer auf jeden Fall in die passende Bekleidung und die dazugehörigen Schuhe investieren. Die auf der nassen Haut durch den Wind entstehende Verdunstungskälte wird zunächst meist nicht bemerkt, führt jedoch dazu, dass der Körper langsam auskühlt. Dieses kann dann zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen. Auch an sehr warmen Tagen sollte daher ein Anzug und Schuhe getragen werden.
Bei der Auswahl seines Anzuges sollte man lieber etwas mehr Geld investieren. Nur so wird man auch einen warmen und funktionellen Surfanzug erhalten, der einem ausreichend Schutz bietet. Je nach Einsatzbereich werden auf dem Markt verschiedene Anzüge angeboten. Achten sollte man bei der Auswahl darauf, dass der Anzug im Rumpf- und Gelenkbereich aus Glatthautneopren gefertigt ist. Man sollte sich nicht von dem robusteren, mit einer Stoffschicht überzogenen Neopren täuschen lassen. Hier wirkt eine größere Verdunstungskälte und daher hält diese Form weniger warm als zum Beispiel das Glatthautneopren. Ein dickerer Anzug hält dementsprechend wärmer.
In Gegenden, in denen die Wassertemperatur konstant über 20 Grad liegt, wird ein sogenannter Shorty mit kurzen Ärmeln und Beinen völlig ausreichen. Doch liegt die Temperatur des Wassers unter 14 Grad Celsius, sollte man einen Anzug auswählen, der im Rumpfbereich mindestens an die vier Millimeter Dicke aufweist und im Armbereich an die drei Millimeter. Für wechselnde Temperaturverhältnisse bietet sich zudem der Allrounder an. Der Allround-Anzug hat im Rumpfbereich drei, im Armbereich dann an die zwei Millimeter Materialdicke.
Nicht nur die Materialdichte und – dicke spielt bei der Auswahl des richtigen Anzuges eine große Rolle. Vielmehr sollte auch darauf geachtet werden, dass die Fadensicherung vorhanden ist. Nur bei sehr gut verarbeiteten Anzügen sieht man in der Innenseite die Fadenenden, die mit Tape gesichert sind. Fehlt diese Sicherung, besteht die Gefahr, dass sich der Faden leichter lösen kann. Gerade die besonders beanspruchten Stellen, wie zum Beispiel am Kragen oder im Oberschenkelbereich, können dann reißen. Es dringt kaltes Wasser ein und es kann zur Auskühlung es Körpers kommen. Um dieser Auskühlung vorzubeugen, sollte man auch eher zu Anzügen greifen, die wenige textile Kaschierungen besitzen. Auch wenn Textil robuster ist als Neopren, es kann kein Wasser abweisen.
Ein weiterer Bestandteil der Surferbekleidung ist der sogenannte Unterzieher. Es handelt sich bei ihm um ein dünnes, kaschiertes Neopren und ist als Kurz- oder Langarmshirt erhältlich, welches unter dem Neoprenanzug getragen wird. Der Surfer erhält durch den Unterzieher an besonders kalten Tagen zusätzlichen Kälteschutz. Durch das Tragen eines Unterziehers wird die Stärke des Neoprens verbessert und die Wind- und Wasserdichte erhöht. Auch das Tragen von Kopfhauben ist im Surfbereich gängig. Es gibt sie in verschiedenen Formen. Manche reichen bei unter das Kinn, es gibt sie mit oder ohne Schute oder Halskrause. Durch das Tragen einer Kopfhaube wird der Unterkühlung des Kopfes vorgebeugt. Sie bieten dem Surfer mit längerem Haar außerdem Schutz, in dem sie das Haar bändigen und verhindern, dass er während des Surfens gestört wird. Der Surfer gibt es zwar nicht zu, aber neben der Sicherheit will er meist auch cool aussehen, dafür empfehlen wir die günstigen Sonnenbrillen von edapple.de