Archiv für die Kategorie „Kredite“

Lohnt eine Umschuldung?

Mittwoch, 13. Juli 2011

In der Praxis gibt es zwei Arten von Umschuldungen, die recht häufig vorkommen. Zum einen wird in der Praxis in der Regel dadurch eine Ersparnis erzielt, dass man einen bestehenden Kredit durch einen günstigere Form der Finanzierung ablöst. Hierbei wird jedoch eine andere Form der Finanzierung gewählt: Ein in Anspruch genommener Dispo wird durch einen günstigeren Ratenkredit abgelöst. Dies lohnt dann, wenn das Girokonto sich dauerhaft im Soll befindet, da die Zinssätze für einen privaten Dispositionskredit meist deutlich über den Konditionen liegen, die man für einen günstigen Ratenkredit bekommen kann. Aus dieser Ersparnis heraus finanziert sich jäufig schon ein Gutteil der Tilgung, die in den monatlichen Kreditraten enthalten ist und für einen planmäßigen Schuldenabbau sorgt. Dasselbe Prinzip findet auch bei Unternehmen statt, die ihre Finanzierung aus häufig eben diesen Beweggründen neu ausichten, mitunter unter Mithilfe einer unabhängigen Unternehmensberatung. In diesen Fällen werden permanente Inanspruchnahmen der betrieblichen Kontokorrentkreditlinie durch ein mittelfristiges Darlehen abgelöst. Die andere Form der Umschuldung liegt dann vor, wenn sich an der Kreditart nichts ändert und auch im Übrigen im Wesentlichen alles beim Alten bleibt, man jedoch den Kreditgeber schlicht aus Kostengründen wechselt. Häufig geschieht dies in Zusammenhang mit einer langfristigen Immobilienfinanzierung anlässlich des Abschlusses einer neuen mehrjährigen Festzinsvereinbarung. Diese Art der Umschuldung zu einem anderen Kreditinstitut lohnt dann, wenn die Zinsersparnis die mit dem Wechsel verbundenen Kosten, z.B. durch Übertragung der Sicherheiten, übersteigt.

Konsumentenkredite

Montag, 11. Juli 2011

Bei einem Konsumentenkredit handelt es sich meistens um einen Kredit, der für private Anschaffungen verwendet wird. Beispielsweise Möbel oder hochwertige Konsumgüter im Unterhaltungsbereich wie ein Fernseher im Premium-Segment werden häufig nicht oder nicht vollständig aus dem Ersparten finanziert, sondern über Kredit. Hieran ist nichts Ehrenrühriges. Man muss sich nur im Klaren sein, dass das verfügbare Nettoeinkommen für die Laufzeit des Kredites sinkt. Man verordnet sich selbst gewissermaßen eine Gehaltskürzung. Insofern sollte man sich vor der Antragstellung einen genauen Überblick über seine finanziellen Verhältnisse verschaffen. Hierzu zählen neben regelmäßigen Einkünften auch die regelmäßigen Ausgaben, bestehend aus Fixkosten für Miete bzw. Baufinanzierung, Nebenkosten sowie Durchschnittswerten für die Lebenshaltung. Außerdem sind bereits bestehende finanzielle Verpflichtungen natürlich von Interesse, ebenso wie vorhandene Vermögenswerte. Welche Kreditrate sich für den benötigten Betrag ergibt, hängt von der Laufzeit und dem Zinssatz ab. Eine Proberechnung mit einem Kreditrechner im Internet kann nicht schaden. Vor dem Antrag sollte man sicherstellen, dass man sich für einen günstigen Kredit entscheidet. Vergleichen ist bei Ratenkrediten gewissermaßen Pflicht: Praktisch alle Banken und Sparkassen bieten diese Form der Finanzierung an, die Konditionsunterschiede sind aber erheblich. Wenn aus den Unterlagen, die man für die Antragstellung benötigt, hervorgeht, dass die monatliche Belastung im Einklang mit den finanziellen Verhältnissen steht und keine Negativmerkmale aus der Schufa gegen die Kreditvergabe sprechen, steht dem Konsum auf Pump nichts mehr im Wege.

Kredit auf Raten

Montag, 27. Juni 2011

Ein Kredit auf Raten wird auch als Ratenkredit bezeichnet. Allerdings gibt es auch andere Formen von Krediten, bei denen die tatbestandsmerkmale einer Finanzierung bzw. Kreditierung des Kaufpreises über einen bestimmten Zeitraum gegen Entgelt in Form von Zinsen über einen vereinbarten Zeitraum vorliegen. Niemand würde auf die Idee kommen, eine Baufinanzierung über einen Ratenkredit umzusetzen, obwohl die Modalitäten, die der jeweilige Kreditvertrag zum Inhalt hat, bei einem Darlehen und einem Ratenkredit in ihrer grundsätzlichen Ausprägung einander nicht unähnlich sind, auch, was den juristischen Hintergrund der zu treffenden Vereinbarungen betrifft. Insbesondere Darlehen für mittlere Laufzeiten sind in ihrer Ausgestaltung einem Ratenkredit sehr ähnlich. Sie sind allerdings in aller Regel mit günstigeren und damit für den Kunden vorteilhafteren Konditionen versehen, erfordern aber in der Praxis meist einen höheren zu finanzierenden Mindestbetrag sowie oftmals auch eine entsprechende Bonität des Kreditnehmers.

Demgegenüber ist ein Darlehen die klassische Form für die Bereitstellung mittel- bis langfristiger Finanzierungen durch Kreditinstitute. Die Laufzeit richtet sich im Einzelfall nach dem Verwendungszweck. Sie reicht von einem kurzfristigen Überbrückungskredit auf Darlehensbasis bis hin zu sehr langen Laufzeiten von über 40 Jahren für eine private Baufinanzierung. Es stehen grundsätzlich mehrere Tilgungsmodalitäten zur Auswahl. In der Praxis dominiert als gängigste Form bei der Durchführung und Bereitstellung einer Finanzierung einer Immobilie das sogenannte Annuitätendarlehen. Die hierbei regelmäßig konstante Darlehensrate beinhaltet sowohl Zinsen als auch die Tilgungsleistung, wobei die Besonderheit darin liegt, dass innerhalb der konstanten Leistungsrate im Zeitablauf der Zinsanteil abnimmt und der Tilgungsanteil ansteigt. Dies kann man sich anhand eines Beispiels gut mit einem Baufinanzierungsrechner veranschaulichen.

Sicherheiten

Dienstag, 24. Mai 2011

Einen Dispo bekommt man für gewöhnlich dann von seiner Bank zur Verfügung gestellt, wenn man keine schlechte Schufa hat und regelmäßige Einkünfte auf dem Girokonto zu verzeichnen sind. Der Kunde muss im Gegenzug für diesen Kredit in aller Regel keine Sicherheiten zur Verfügung stellen. Bei Selbstständigen ist die Kreditsicherung hingegen häufiger ein Punkt, über den verhandelt wird. Zudem müssen Geschäftskunden meist Anträge auf eine Kreditlinie stellen und bekommen diese nicht ohne Weiteres zur Verfügung gestellt. Umfang und Werthaltigkeit der vom Kreditnehmer zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten haben überdies einen nicht unwesentlichen Einfluss nicht nur auf die Entscheidung, ob der jeweilige Kredit vergeben wird, sondern auch, zu welchen Konditionen. Blankokredite, also Kredite ohne Sicherheiten für die Bank, werden im Geschäft der Banken mit Unternehmen und Selbstständigen nur selten, und wenn, in geringem Umfang, beispielsweise als Dispositionslinie auf dem betrieblichen Kontokorrentkonto, vergeben. Für eine derartige Form der Finanzierung bedarf es allerdings einer guten Bonität mit einem entsprechenden Rating.

Unternehmen mit einer haftungsbeschränkenden Rechtsform wie GmbH oder Ltd. können nur in den seltensten Fällen damit rechnen, auch nur geringfügige Kredite ohne Sicherheiten, zumindest in Form einer selbstschuldnerischen Bürgschaft der Gesellschafter, zur Verfügung gestellt zu bekommen. Entsprechendes gilt für eine Baufinanzierung, egal ob diese zu privaten Zwecken oder für betrieblich genutzte Immobilien durchgeführt werden soll. Hier wird generell die zu finanzierende Immobilie einem Pfandrecht, nämlich einem Grundpfandrecht meist in Form einer Grundschuld, in seltenen Fällen auch durch eine Hypothek, unterstellt und dient somit als Kreditsicherheit für die Finanzierung. Bei betrieblichen Finanzierungen größeren Umfangs, die nicht in Zusammenhang mit einer Immobilie stehen, kann es ratsam sein, sich zuvor zwecks Gestaltungsmöglichkeiten an eine bankenunabhängige Unternehmensberatung zu wenden.

Carport

Dienstag, 26. April 2011

Um das Familienauto besser vor Wind und Witterung zu schützen, ist ein Carport eine gute Lösung. Wenn man handwerklich besonders begabt ist, kann man sich in den Baumarkt seines Vertrauens begeben und selbstständig für die Herstellung Sorge tragen. Im Erfolgsfalle führt dies zu der vermutlich kostengünstigsten Lösung. Andernfalls gilt es, entsprechende Dienstleistungen von externen Fachleuten in Anspruch zu nehmen. Je nach Kaufpreis kommen verschiedene Varianten zur Bezahlung in Betracht. Grundsätzlich gilt, dass mit steigenden Anschaffungskosten eine Barzahlung aus eigenen Mitteln, indem beispielsweise das Sparbuch oder das Tagesgeldkonto geplündert wird, zunehmend unwahrscheinlicher wird bzw. nicht mehr ohne Weiteres aus der Portokasse zu bewerkstelligen ist. Vielmehr bedarf es dann einer teilweisen Finanzierung durch einen Kredit. Wenn die Pläne für die Anschaffung eines Carports allerdings im Zuge eines Hausbaus oder der Anschaffung einer Immobilie konkrete Gestalt angenommen haben, bietet es sich an, die entsprechenden Kosten von vorn herein in der gesamten Baufinanzierung zu berücksichtigen, also in das Finanzierungsvolumen zu integrieren. Eine interessante Alternative besteht unter Umständen darin, einen bestehenden kleineren Bausparvertrag, etwa aus der Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen, für den Carport zu verwenden. Dies stellt nämlich eine wohnwirtschaftliche Verwendung im Sinne des Wohnungsbauprämiengesetzes dar. Wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, berechtigt die Verwendung des mittels Bausparen angesammelten Guthabens für einen Carport zum Erhalt der staatlichen Förderung in Form der Wohnungsbau-Prämie.

Kredite ohne Schufa – was soll man davon halten?

Montag, 4. April 2011

Kredite ohne Schufa klingen interessant. Nur – wer braucht sie eigentlich? Banken wohl kaum. Die Vorstellung, dass eine Bank jemandem, den er hinsichtlich seiner finanziellen Verhältnisse nicht oder kaum beurteilen kann, Geld leiht, mutet eigentümlich an. Der Kunde als Kreditnehmer braucht auch keinen Kredit ohne Schufa: Wenn Kredite ohne Schufa darauf abzielen, Kunden zu gewinnen, die gar keine Schufa-Einträge haben, wird der Absatz weit unter den Erwartungen bleiben, da es nahezu niemanden mehr aus dieser Zielgruppe gibt. Auch Girokonten und Mobilfunkverträge werden nämlich grundsätzlich in die Schufa-Datenbank aufgenommen. Kunden, die wählerisch sind und nicht das erstbeste Angebot, das ihnen ihre Hausbank bietet, unkritisch annehmen wollen, und die sich über ihre finanziellen Möglichkeiten im Klaren sind, was sich an geordneten Verhältnissen widerspiegelt, sind bei unabhängigen Finanzdienstleistern, die auch günstige Ratenkredite vermitteln, oftmals gut aufgehoben.
Auf diesem Weg erhalten Kunden zum Beispiel Zugang zu spezialisierten Kreditinstituten, die nicht mit Kunden direkt zusammenarbeiten, sondern nur über angeschlossene Finanzdienstleister Kredite vergeben. Auch profilieren sich unabhängige Finanzdienstleister häufig gegenüber gewöhnlichen Banken im Privatkundengeschäft dadurch, dass sie über eine große Auswahl an Produktpartnern verfügen, also auch ausgefallenere Wünsche bezüglich der Finanzierung eher erfüllen können. Dies betrifft Kreditlaufzeiten, Tilgungsmodalitäten und Mindest- sowie Höchstbeträge, außerdem auch speziellere Varianten wie etwa Wohn-Riester für eine private Baufinanzierung.

Kosten ohne viel Aufwand senken

Mittwoch, 30. März 2011

Preisvergleiche sind immer dann sinnvoll und auch einfach umzusetzen, wenn die zur Auswahl stehenden Alternativen in Form von Waren oder Dienstleistungen identisch oder zumindest annähernd gleichwertig sind. Beispielsweise ein Ratenkredit ist hierfür grundsätzlich geeignet. Der Gegenwert in Form der Gutschrift des Kreditbetrages auf dem Girokonto des Kreditnehmers ist bei allen Banken und Sparkassen identisch, sofern man sich nicht für ein Disagio in den vertraglichen Vereinbarungen entschieden hat.
Die vom Kreditnehmer zu erbringende Leistung in Form der planmäßigen Rückzahlung kann man bei verschiedenen Angeboten gut miteinander vergleichen. Im Zweifel sucht man den Kredit mit den geringsten Kosten aus. Dies wird in aller Regel derjenige sein mit dem geringsten Effektiven Jahreszins. Unter Umständen kann man auch ein etwas teureres “Modell“ wählen, das eine Sonderausstattung enthält: Zum Beispiel die Option, während der Laufzeit Sondertilgungen leisten zu können, um den Abbau der Schulden flexibel gestalten zu können.
Weitaus schwieriger als bei Krediten stellen sich Vergleiche bei Versicherungen dar, jedenfalls dann, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, im Ergebnis lediglich Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Leicht passiert es bei der Auswahl unter mehreren Angeboten unterschiedlicher Versicherungen von unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften, dass man den Überblick darüber verliert, was man als Gegenwert in Form eines jeweiligen Versicherungsschutzes man eigentlich benötigt und was in der jeweiligen Police hiervon enthalten ist. Eine Erschwernis besteht insbesondere in Versicherungsbausteinen und Versicherungszusätzen, bei denen anhand des Versicherungsvorschlags nicht erkennbar ist, was zu welchen Konditionen in der gesamten Versicherungsprämie finanziell zu Buche schlägt. Während bei Krediten eine Umschuldung oft unproblematisch ist und zu einer Ersparnis an Zinsen und damit zu einer Kostensenkung ohne viel Aufwand führt, kann ein Versicherungswechsel anhand eines reinen Preisvergleichs unter Umständen mit Nachteilen verbunden sein. In Zweifelsfällen sollte man eine unabhängige Finanzberatung in Anspruch nehmen.

Dispo-Nutzung

Freitag, 18. März 2011

Ein “Dispo“ (Kurzform für Dispositionskredit) wird meist durch das kontoführende Kreditinstitut formlos eingeräumt, wenn regelmäßige Einkünfte in einer gewissen Mindesthöhe auf dem Girokonto zu verzeichnen sind. Der Kunde muss neben einer ohnehin ausreichenden Bonität, die im Rahmen der Kontoeröffnung durch die zur Verfügung gestellten Unterlagen wie Selbstauskunft, Verdienstbescheinigungen und Einholung einer Schufa-Auskunft geprüft wird, zusätzlich den Nachweis erbringen, dass er sein Girokonto beanstandungsfrei führt.
Grundsätzlich beträgt ein Dispositionskredit in etwa das Drei- bis Fünffache des monatlichen Nettoeinkommens, das als regelmäßiger Eingang auf dem Girokonto zu verzeichnen ist. Allerdings werden bestehende Kredite und Finanzierungen auf den Verschuldungsgrad des Kunden in der Regel teilweise oder vollständig angerechnet, etwa dahingehend, dass die monatliche Kreditrate vom Nettoeinkommen abgezogen wird, so dass das zusätzliche Dispositionslimit des Girokontos entsprechend reduziert wird. Was die Verwendung des Dispos angeht, so sollte diese überaus sparsam erfolgen. Da ein Dispo zwar sehr bequem, jedoch alles andere als günstig ist, sollte man ihn nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen. Anders als bei einem Ratenkredit muss man sich im Übrigen selbst um die Tilgung bemühen.

Ratenkredite vom Finanzberater

Dienstag, 15. März 2011

Benötigt man Geld für einen Extrawunsch oder muss man unerwartet eine hohe Rechnung begleichen, hat man nicht immer gleich das nötige Kleingeld dafür zur Verfügung. Dann hilft einem der Ratenkredit weiter. Es gibt diesen Kredit in ganz unterschiedlichen Variationen. So bieten Versand- und Warenhäuser ihn ihren Kunden zum Beispiel für den Wareneinkauf an, der dann später in Raten abgetragen werden muss. Auch das neue Auto, die nächste Urlaubsreise, ja selbst Schulungen oder Dienstleistungen können mit Krediten abgezahlt werden. Daran erkennt man, was für ein wichtiges Finanzprodukt der Ratenkredit ist. Ohne ihn würde die Wirtschaft viel weniger umsetzen und ohne ihn würde so manch einem ein sehnlicher Wunsch vielleicht für immer verwehrt bleiben.

Vielleicht ist es für die meisten noch der übliche Gedanke, dass man einen Kredit am besten bei der Bank „um die Ecke“ erhält. Dem ist aber schon lange nicht mehr so. Längst erhält man Ratenkredite nicht nur in Filialen vor Ort, sondern auch über die sogenannten Direktbanken, die ihre Finanzprodukte in einer Online-Filiale im Internet anbieten. In der Regel kann man sagen, dass die Direktbank ihren Kredit um ein paar Prozentpunkte günstiger anbieten kann, da die niedrigeren Verwaltungskosten in Form von niedrigeren Zinsen direkt an die Kunden weitergegeben werden. Doch hier haben die Bankfilialen mittlerweile ihre Hausaufgaben gemacht. Der Ratenkredit ist als ein sehr gängiges Finanzprodukt schon soweit standardisiert worden, dass auch die Finanzpartner vor Ort gute und günstige Angebote haben. Es lohnt sich also dennoch immer der Vergleich zwischen einem Angebot der Direktbank und der Filiale vor Ort.

Um die Kreditkosten der einzelnen Anbieter schnell vergleichen zu können, muss der Effektivzins angegeben werden. Nicht jeder Kreditnehmer erhält dasselbe Angebot. Das liegt hauptsächlich an der Bonität des einzelnen. Erscheint diese dem Kreditnehmer, der dieses anhand von Ratings oder dem Kreditscoring ermittelt, nicht so gut aber dennoch nicht zu schlecht für die Vergabe eines Kredites, wird er dieses Defizit durch einen höheren Zinssatz ausgleichen.

Ob ein Kredit günstig ist, kann man anhand der Zinshöhe und der Nebenkosten schnell herausfinden. Ob sich die Aufnahme eines Kredites für den einzelnen aber auch tatsächlich lohnt und ob es sinnvoll ist, dass sollte jeder im Vorfeld genau abwägen. Ist ein Kredit nicht wirklich notwendig und verschafft er einen für den Augenblick des Geldbedarfs keinen echten Vorteil, sollte man vielleicht von der Aufnahme eines Kredites absehen.

Doch befindet man sich in einem finanziellen Engpass und man kann durch die Aufnahme eines Kredites Freiraum erhalten, dann kann der Ratenkredit genau das richtige Mittel dafür sein. Tatsache ist, dass im Alltag doch immer wieder unerwartete Kosen anfallen. Da kann es sogar bei denen, die über Rücklagen für solche Fälle verfügen, dennoch vorkommen, dass diese plötzlich nicht ausreichen. In der Regel steht einem dafür auch der Dispositionskredit des Girokontos zur Verfügung, doch übersteigt der benötigte Betrag zwei Monatsgehälter, dann lohnt es sich schon, eher einen Ratenkredit aufzunehmen. Die Zinsen des Ratenkredites sind um einiges geringer als die des Dispositionskredites. Ein weiterer Vorteil des Ratenkredites sind die monatlich festgesetzten Raten. So wird der Kredit regelmäßig abgebaut. Wohingegen beim Dispokredit sich jeder selber um die Tilgung kümmern muss. Manch einer wird ihn gar nicht mehr los und muss dafür Zinsen von bis zu 14 % leisten. Da liegt der Ratenkredit mit maximal an die 10 % deutlich drunter. Sparen Sie Geld auch mit Fonds an, dann brauchen Sie später den Ratenkredit nicht.

Versicherungssparen

Freitag, 11. März 2011

Unter Versicherungssparen versteht man nicht den Verzicht auf bestimmte Policen oder den Abschluss besonders günstiger Versicherungen; vielmehr handelt es sich um eine besondere Form von Ratensparverträgen. Versicherungssparpläne werden auch nicht, wie der Name vermuten lässt, von Versicherungsgesellschaften angeboten, sondern von Kreditinstituten. Es handelt sich um Ratensparverträge mit meist längerer Laufzeit von 8 bis 25 Jahren.
Das besondere Merkmal hierbei ist jeweils ein eingeschlossener Versicherungsvertrag. Da die Laufzeit und damit die Spardauer von vorn herein zwischen Bank und Kunde festgelegt werden, ebenso wie die vergüteten Zinsen und ein zusätzlicher Bonus auf die jährlichen Zinsen, lässt sich die Höhe des Guthabens , das Sparziel bei Fälligkeit, bereits bei Vertragsabschluss berechnen. Eben dieses Sparziel wird durch die eingeschlossene Versicherung dadurch abgesichert, dass bei Eintritt bestimmter festgelegter Ereignisse wie Tod, längere Krankheit oder fortwährende Arbeitslosigkeit der Versicherungsfall eintritt und die Versicherungsgesellschaft die ausstehenden Sparraten bzw. die Differenz zum plangemäßen Sparziel übernimmt. Wie bei allen Versicherungen sollte man sich eingehend über die Kosten informieren und sich ein Urteil darüber bilden, inwieweit diese als angemessen zu bezeichnen sind. Man denke in diesem Zusammenhang an Restschuldversicherungen: Einen preiswerten Schutz im Zusammenhang mit einem Ratenkredit zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Bei einer Baufinanzierung hingegen finden sich zahlreiche günstige Angebote zur Auswahl für eine Risiko-Lebensversicherung, wenn man über unabhängige Finanzberater sucht.