Archiv für die Kategorie „Bauen“

Festzinsbindungen

Freitag, 25. Februar 2011

Bei einer Baufinanzierung gilt grundsätzlich der Zusammenhang, dass mit längerer Laufzeit grundsätzlich höhere Zinsen einher gehen. Die Tilgung der gesamten Finanzierung erstreckt sich in der Regel jedoch über einen weitaus längeren Zeitraum, bisweilen über mehr als 40 Jahre. Das Risiko, mit möglichen Zinssteigerungen konfrontiert zu werden, indem variabel verzinsliche Darlehen abgeschlossen werden, wird jedoch von den meisten Bauherren gescheut. Zu beachten ist bei Festzinsvereinbarungen, dass der Sicherheit gegenüber möglichen Zinssteigerungen auch der Nachteil einer geringeren Flexibilität seitens des Kreditnehmers gegenübersteht. Eine vorzeitige Rückzahlung ist grundsätzlich nicht möglich, auch außerplanmäßige Sondertilgungen stoßen, sofern sie nicht vertraglich vereinbart sind, auf Probleme. Diese äußern sich in einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung, die das finanzierende Kreditinstitut als Schaden für den entgangenen Zinsgewinn im Vergleich zur planmäßigen und vertragskonformen Fortführung der Finanzierung in Rechnung stellt. Vermeiden lässt sich eine Vorfälligkeitsentschädigung durch vertragliche Vereinbarung im Vorfeld bzw. durch eine variable Zinsgestaltung verbunden mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist gegebenenfalls auch von Teilbeträgen.

Baugeld günstig einkaufen

Montag, 21. Februar 2011

Wie teuer oder günstig Baugeld ist, hängt von vielen Faktoren ab, hauptsächlich vom allgemeinen Zinsniveau. Einfluss auf die Höhe der angebotenen Konditionen hat in der Regel auch der Anteil an Eigenkapital, den der Kunde in die Finanzierung einbringen möchte oder kann. Ein ausführlicher Konditionsvergleich kann zu einer merklichen Ersparnis für den Kunden führen, da die Margen, die einzelne Kreditinstitute für eine Immobilienfinanzierung kalkulieren, in der Praxis recht deutlich abweichen. Im Rahmen einer Baufinanzierung sollte daneben individuell geprüft werden, inwieweit zusätzlich Fördermöglichkeiten bestehen. Diese verbilligen eine Finanzierung nahezu immer. Einerseits stehen besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand zur Verfügung. Andererseits kann und sollte geprüft werden, inwieweit Wohn-Riester in die Finanzierung eingebaut werden kann. Günstiger wird eine Finanzierung durch die Nutzung von Wohn-Riester dadurch, dass staatliche Altersvorsorgezulagen direkt als Sondertilgungen zugunsten eines speziellen Darlehens fließen. Diese Sondertilgungen reduzieren die Restschuld und bewirken eine Ersparnis von Sollzinsen unter Nutzung des Zinseszinseffekts.

Finanzierung gut planen!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wenn über kurz oder lang der Erwerb selbst genutzten Wohneigentums ansteht, indem man einen Hausbau in Angriff nimmt oder eine gebrauchte Immobilie kauft, egal ob ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung, ist es ratsam, sich im Vorfeld gründlich über bestehende staatliche Fördermöglichkeiten zu informieren. Bausparen kommt insoweit in Betracht, als hierdurch mehrere Formen der staatlichen Förderung wie beispielsweise Wohn-Riester genutzt werden können, um die Baufinanzierung insgesamt möglichst günstig zu gestalten. Je geringer die effektiven aus dem Nettoeinkommen zu leistenden Zins- und Tilgungsleistungen des Kunden sind, desto geringer fällt nämlich die monatliche Belastung aus und desto eher ist damit eine Immobilienfinanzierung darstellbar.

Bauen

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wer ein Haus baut, stellt die Weichen für seine Zukunft. Mit dem Bau des Eigenheims schafft man seinen individuellen Lebensraum und Lebenstraum, kann in seinen eigenen vier Wänden so walten und gestalten, wie es einem beliebt und kann mit der Entscheidung, ein energiesparendes Haus bauen zu lassen, außerdem einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wertvolle Ressourcen werden eingespart, die CO² Belastung verringert sich und letztendlich profitiert auch der eigene Geldbeutel davon. Der Bau eines Hauses bietet somit auch immer die Möglichkeit, die neuesten energiesparenden Bauweisen zu beanspruchen und ein Haus zu errichten, das mehr oder weniger im Einklang mit der Natur lebt. Außerdem gibt es hierzu auch Förderdarlehen der KfW für Ihre Baufinanzierung.

Doch bei der Auswahl des Hauses stellt sich zunächst die Frage, was es denn werden soll: Blockhaus, Bungalow, Fertighaus, Ausbauhaus oder Massivhaus? Was unterscheidet diese Häuser und welches soll denn nun gebaut werden? Man merkt schnell: Wenn es um die Auswahl des Hauses geht, so hat der Bauherr die Qual der Wahl. Um diese Qual zu erleichtern, sollte der Bauherr wissen, was für ihn am wichtigsten ist und worauf es ihm bei Bau der eigenen vier Wände am meisten ankommt. Die Wahl wird dabei nicht nur von Größe, Form und Aussehen des zukünftigen Hauses beeinflusst, vielmehr kann man auch noch wählen, was für eine Energiebilanz das Haus aufweisen soll. Dann hat man zudem noch die Wahl zwischen einem Niedrigenergie-, 3-Liter- oder auch Passivhaus. Wozu sich der Bauherr letztendlich entscheidet, liegt in erster Linie an seinen Vorstellungen und Ansprüchen und gewiss auch nicht unerheblich an seinen finanziellen Möglichkeiten. Vor der konkreten Auswahl eines Hauses steht somit zuerst die Bestimmung der finanziellen Möglichkeiten und dann die Suche nach dem passenden Finanzierungspartner. Erst, wenn die Finanzierung steht, weiß man schließlich, wie teuer das Bauvorhaben werden darf. Und erst dann kann man gezielt nach dem Haus Ausschau halten, was zu einem passt und auch bezahlbar ist.

Ist die Wahl gefallen und man hat sich für einen Haustyp entschieden, werden Anfragen an die Baufirmen gestellt. Man erhält eine Vielzahl an Angeboten und es gilt, Baubeschreibungen und Leistungsverzeichnisse zu überprüfen. Um Baukosten zu sparen, sollte man unbedingt die Baupreise vergleichen. Vielleicht ist es sinnvoll, sich mit anderen Bauherren auszutauschen. Auch die Hinzunahme eines Fachmanns kann sich als sinnvoll erweisen, denn die Angebotstexte sind nicht nur für den Laien oftmals schwer zu verstehen. Um nichts Wichtiges zu überlesen und sich sicher sein zu können, dass in dem Angebot alles so enthalten ist, wie man es sich wünscht, empfiehlt es sich daher, fachlichen Rat einzuholen. Beim Bau des Eigenheims geht es längst nicht nur darum, eine günstige Immobilienfinanzierung zu finden und auszuhandeln, man benötigt eine Menge an Wissen und Informationen, um Baufehler zu vermeiden und vorzubeugen. Es fängt bei der Baufinanzierung an und endet bei der Auswahl der richtigen Handwerker. Schnell kann es passieren, dass im Nachhinein zusätzliche Baukosten von mehreren tausend Euros entstehen, mit denen man vorher nicht kalkuliert hat. Mit der richtigen Beratung vermeidet man eine teure Nachfinanzierung. Auch aufpassen sollte man bei der Beschreibung bezüglich des Fertigstellungsgrades des Hauses. Hier kann unterschieden werden zwischen den Aufbaustufen Rohbauhaus, Ausbauhaus, auch Mitbauhaus genannt, schlüsselfertiges Haus und bezugsfertiges Haus. Nur wer genau weiß, womit der die Baufirma beauftragt hat, erlebt später keine bösen Überraschungen.

Eigenkapital für den Hausbau

Mittwoch, 5. Januar 2011

Eine durchaus sinnvolle Option kann es sein, zunächst eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital abzuschließen, auch wenn man über einen gewissen Eigenkapitalanteil verfügt. Die Eigenmittel werden, nachdem der Bau aus dem Gröbsten raus ist bzw. komplett fertiggestellt ist, als Sondertilgung in die Baufinanzierung eingebracht. Es gilt also seitens der finanzierenden Bank zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Einerseits einen Verzicht auf einzubringendes Eigenkapital zum Zeitpunkt der Bewilligung bzw. Erstvalutierung, andererseits die Möglichkeit für den Kunden, innerhalb vereinbarter Größenordnungen kostenlose Sondertilgungen leisten zu können. Eine derartige Konstellation lässt sich durch die Einschaltung qualifizierter unabhängiger Finanzdienstleister häufig zum Vorteil des Kunden realisieren.

Bauen

Dienstag, 14. Dezember 2010

Wer ein Haus baut oder wie in den meisten Fällen bauen lassen möchte, der kann dies mit einem der vielen Hausanbieter in Angriff nehmen. Sie bieten Fertighäuser, Massivhäuser oder auch Ausbauhäuser an. Der Fertigungsgrad kann dabei je nach Wunsch des Bauherrn sehr unterschiedlich sein. Gerade beim Ausbauhaus wird viel Wert auf den Eigenanteil an Bauleistung durch den Bauherrn gelegt, der dadurch die Kosten für den Hausbau erheblich reduzieren kann. Es gibt zum Beispiel auch Hausanbieter, die mit Baumärkten kooperieren. Hier hat der Bauherr den Vorteil, dass er auf fertige Ausbaupakete zugreifen kann. Diese wurden individuell auf sein Haus zugeschnitten und enthalten genau die Materialien, die man gerade für den aktuellen Bauabschnitt benötigt. Wer also tapezieren muss, erhält ein Paket mit allen zugehörigen Komponenten, von der Tapete bis zum Malerweiß und Tiefengrund. Dadurch spart der Bauherr viel Zeit und Geld. Mit der notwendigen Zeit und handwerklichen Geschick kann hier also einiges an Geld gespart werden. Wer allerdings nicht diese Zeit zur Verfügung hat und/oder nicht über handwerkliches Geschick verfügt, der wird sich wohl eher für ein schlüsselfertiges Haus entscheiden. Bei dieser Bauweise sollte man jedoch eine sehr differenzierte Betrachtungsweise an den Tag legen, denn schlüsselfertig ist nicht gleich schlüsselfertig. Schnell kann der Bauherr bei diesem Haustyp feststellen, wie dehnbar der Begriff „schlüsselfertig“ ist. Er wird anscheinend von jedem anders ausgelegt oder verstanden. Neben den verschiedenen Ausführungsvarianten können hier zudem noch sehr unterschiedliche Materialien verarbeitet werden. Auch das sollte im Vorwege sehr genau geklärt werden. Hat man sich für ein schlüsselfertiges Haus entschieden, übernimmt der Hausanbieter alle Innenarbeiten. In manchen Fällen werden diese Arbeiten noch vor Ort ausgeführt, gängiger ist es aber, dass die Teile noch vor der Auslieferung vorgefertigt werden. Wie viel Vorfertigung gewählt wird, hängt dabei ganz alleine vom Wunsch und Finanzspielraum des Bauherrn ab. In der heutigen Zeit, in der man ständig von steigenden Energiekosten hört, möchte man gerne energieeffizient bauen, um so unabhängig wie möglich von den Preisen der Energielieferanten zu werden. Dafür stehen dem Bauherrn verschiedene Haustypen zur Verfügung. Man unterscheidet hier zwischen dem Niedrigenergie-, dem 3-Liter- und dem Passivhaus. Das Passivhaus ist das Haus, das den führenden Standard beim energiesparenden Bauen weltweit darstellt. Sein Verbrauch liegt bei 90% weniger Energie als der eines herkömmlichen Altbaus sowie bei 75% niedriger als der eines durchschnittlichen Neubaus. Die Heizkosten für ein Passivhaus können bei nur noch 10 bis 25 Euro liegen, da es nur ca. 15 KWH pro m²/Jahr verbraucht. Damit liegt es auch unter einem Vielfachen im Vergleich zum Niedrigenergiehaus. Das Niedrigenergiehaus liegt bei einem Jahreswert von bis zu 70 KWH pro m². Wer baut, kann also seine zukünftigen Heiz- und Energiekosten bestimmen. Man spart dadurch nicht nur Geld, sonst setzt auf Nachhaltigkeit und entlastet die Umwelt durch eine deutlich geringere CO²-Emission. Das ist das Bauen der Zukunft. Baumaßnahmen, die zur Verringerung der CO² Belastung beitragen und helfen, Energie zu sparen, werden daher auch vom Staat „belohnt“. Wer umweltbewusst baut, kann bei der KfW einen günstigen Förderkredit für seine Baufinanzierung beantragen. So spart man nicht nur Geld durch einen geringeren Energieverbrauch sondern auch in Form von günstigeren Zinsen bei der Immobilienfinanzierung.

Baufi mit Prämie

Freitag, 10. Dezember 2010

Wenn von einer Baufinanzierung mit Prämie die Rede ist, kann dies mehrere Hintergründe haben. Möglich ist, dass der jeweilige Tarif, die betreffende Darlehensvariante oder auch die zugehörige Kundenberatung des bestimmten Anbieters als besonders vorteilhaft im Vergleich zu den Angeboten des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde und hierfür eine Prämie vergeben wurde. Die Prämie, die im Rahmen einer Immobilienfinanzierung sehr häufig anzutreffen ist, ist die Wohnungsbau-Prämie nach dem Wohnungsbauprämiengesetz. Diese wird vom Staat vergeben. Empfänger sind Bausparer, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten und das geförderte Bausparguthaben einer wohnwirtschaftlichen Verwendung zukommen lassen. Im weitesten Sinne ist hierunter zu verstehen, dass das Bauspardarlehen für den Erwerb oder die Modernisierung eines selbstgenutzten Eigenheims verwendet wird. Dies bedeutet, dass für reine Sparer, die Bausparen als solide und verlässliche Form der Geldanlage ohne Risiko nutzen, ohne die Wohnungsbau-Prämie auskommen müssen, da keine wohnwirtschaftliche Verwendung gegeben ist. Bausparen kann im Vergleich zu anderen Formen des regelmäßigen Sparens dennoch eine lohnende Alternative sein.

Welcher Haustyp für Sie?

Montag, 6. Dezember 2010

Blockhaus, Bungalow, Fertighaus, Ausbauhaus oder Massivhaus? Was unterscheidet diese Häuser und welches soll denn nun gebaut werden? Man merkt schnell: Wenn es um die Auswahl des Hauses geht, so hat der Bauherr die Qual der Wahl. Um diese Qual zu erleichtern, sollte der Bauherr wissen, was für ihn am wichtigsten ist und worauf es ihm bei Bau der eigenen vier Wänden am meisten ankommt. Die Wahl wird dabei nicht nur von Größe, Form und Aussehen des zukünftigen Hauses beeinflusst, vielmehr kann man auch noch wählen, was für eine Energiebilanz das Haus aufweisen soll. Dann hat man zudem noch die Wahl zwischen einem Niedrigenergie-, 3-Liter- oder auch Passivhaus. Wozu sich der Bauherr letztendlich entscheidet, liegt in erster Linie an seinen Vorstellungen und Ansprüchen und gewiss auch nicht unerheblich an seinen finanziellen Möglichkeiten. Vor der konkreten Auswahl eines Hauses steht somit zuerst die Bestimmung der finanziellen Möglichkeiten und dann die Suche nach dem passenden Finanzierungspartner. Erst, wenn die Finanzierung steht, weiß man schließlich, wie teuer das Bauvorhaben werden darf. Und erst dann kann man gezielt nach dem Haus Ausschau halten, was zu einem passt und auch bezahlbar ist.

Der Bau eines Hauses ist zweifellos für den Bauherrn und seine Angehörigen ein wichtiger wie auch sehr anstrengender Teil des Lebens. Doch wer dies in Kauf nimmt, der legt einen Grundstock für sein künftiges Lebens. Man erhält einen individuellen Lebensraum und kann sich sein Haus so bauen und einrichten, wie es einem schon immer vorgeschwebt hat. Man wird unabhängig von den ständigen Mieterhöhungen und jeder Cent, der für das eigene Haus aufgebracht wird, ist eine Investition in die eigene Zukunft. So erhält man neben dem individuellen Lebensraum und der besseren Lebensqualität zudem noch eine sehr gute Altersvorsorge.

Viele Bauherrn entscheiden sich heutzutage für den Bau eines Niedrigenergie- oder auch Passivhauses. Das Niedrigenergiehaus bringt ca. 5% an Mehrkosten mit sich, doch diese rentieren sich bei den ständig steigenden Energiekosten relativ schnell. Wer sich dazu entscheidet, ein Niedrigenergiehaus zu bauen, möchte nicht nur langfristig Energiekosten sparen, auch die Entlastung der Umwelt spielt dabei für viele eine gewichtige Rolle. Man leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, denn es werden wertvolle Ressourcen eingespart und die CO²-Belastung verringert sich.

Wer also ein neues Haus baut, hat die Möglichkeit, von den neuesten energiesparenden Bauweisen zu profitieren und errichtet damit ein Haus, das ein gutes Stück im Einklang mit der Natur lebt. Als angenehmen Nebeneffekt kann man die günstigen Förderkredite in der Baufinanzierung der Bank für Wiederaufbau, kurz KfW, sehen. Der Staat vergibt günstige Kredite an alle die Bauherren und Immobilienkäufer bzw. -besitzer, die aktiv eine Beitrag zur Einsparung von Energie leisten, indem sie zum Beispiel ihr Haus oder ihre Wohnung nach der neuesten EnEv (Energieeinsparverordnung) umbauen oder errichten lassen.

Damit der Bau des Hauses in dem vorgesehen finanziellen Rahmen bleibt, muss man in der Lage sein, die Baubeschreibungen und Leistungstexte der Hausanbieter zu lesen. Dies fällt mitunter nicht nur dem Laien schwer. Es macht Sinn, hier einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Sonst kann es sein, dass man Ende noch Extraarbeiten in Auftrag geben muss, da diese im Angebot nicht enthalten waren. Aufpassen sollte man da bei der Beschreibung bezüglich des Fertigstellungsgrades des Hauses. Hier kann unterschieden werden zwischen den Aufbaustufen Rohbauhaus, Ausbauhaus, auch Mitbauhaus genannt, schlüsselfertiges Haus und bezugsfertiges Haus. Nur wer genau weiß, womit der die Baufirma beauftragt hat, erlebt später keine bösen Überraschungen.

Bauen

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Der Bau des eigenen Hauses hat schon etwas sehr „Fundamentales“ und ist daher mit Sicherheit eines der einzigartigen und besonderen Ereignisse im Leben eines Menschen. Immerhin baut man in der Regel nur einmal im Leben ein Haus und geht damit eine langfristige Verbindung in jeder Hinsicht ein, die gut durchdacht und genau geplant sein will. Der Bau eines Hauses beginnt mit der Finanzierbarkeit. Niemand wird den Bau konkret ins Auge fassen können, ohne vorher seine finanziellen Möglichkeiten berechnet zu haben. Also beginnt man mit der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben und erhält dann sein Budget. Damit kann man sich einen Finanzierungspartner suchen. Es werden einem viele unterschiedliche Angebote vorgelegt, die sich in den Zinsen und Nebenkosten genauso wie im Finanzierungsmodell an sich unterscheiden können. Hier muss klug gewählt werden, damit man die Finanzierung erhält, die zu einem passt und günstig ist. Nach der Auswahl der passenden Finanzierung weiß man, wie viel Geld einem für den Bau des Hauses zur Verfügung steht. Nun kann endlich konkret zur Planung des Hauses übergangen werden. Und das ist der eigentliche Beginn der Bauphase und wahrscheinlich auch der schönste.

Es gibt sehr viele Hausanbieter, vom Fertig- bis zum Architektenhaus, vom Bungalow bis zum Blockhaus stehen dem Bauherrn so ziemlich alle Variationen offen. Er hat eindeutig die Qual die Wahl. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, was einem wichtig ist. Möchte man es individuell und eigene Vorstellungen und Wünsche verwirklichen, fällt das Fertigbauhaus schon einmal weg. Dieses versteht sich als „Haus von der Stange“ und überzeugt durch einen niedrigen Preis, da es auf günstigen Fertigbauteilen basiert, die in einer Massenproduktion erstellt werden. Mehr Individualität in der Gestaltung bietet da schon das Massivhaus. Hier kann der Bauherr mit dem Anbieter die Planung gemeinsam vornehmen und erhält dabei Gestaltungsfreiraum. Sehr individuell bis ausgefallen und exklusiv gibt sich das Architektenhaus. Hier ist im Grunde alles möglich, nur finanzierbar muss es sein.

Wer Geld sparen muss oder möchte, dem empfiehlt sich das Ausbauhaus. Je nach Fertigungsgrad kann der Bauherr mit „Hand anlegen“ und spart dadurch einiges an Baukosten. Es gibt Hausanbieter, die mit Baumärkten kooperieren. Dann kann man auf fertige Ausbaupakete zugreifen, die individuell auf das Haus zugeschnitten wurden. Diese enthalten unterschiedliche Materialien, die man für den Ausbau benötigt. In einem Paket sind dabei alle Komponenten enthalten, die für den jeweiligen Bauabschnitt notwendig sind. Geht es zum Beispiel um die Tapezierarbeiten, findet man in so einem Paket neben den Tapeten noch Malerweiß, Tapetenkleister und Tiefengrund. Dies ist ein großer Vorteil, denn das spart Zeit und Geld. Im Gegensatz zum Ausbauhaus steht das schlüsselfertige Haus. Alle Innenarbeiten werden dabei vom Anbieter durchgeführt. Diese Arbeiten können vor Ort erledigt werden oder werden vor der Auslieferung weitestgehend vorgefertigt. Wie weit diese Vorfertigung gehen soll, hängt ganz vom Wunsch und Geldbeutel des Bauherrn ab.

Viele Bauherren entscheiden sich heutzutage für den Bau eines Niedrigenergie- oder auch Passivhauses. Das Niedrigenergiehaus bringt ca. 5% an Mehrkosten mit sich, doch diese rentieren sich bei den ständig steigenden Energiekosten relativ schnell. Wer sich dazu entscheidet, ein Niedrigenergiehaus zu bauen, möchte nicht nur langfristig Energiekosten sparen, auch die Entlastung der Umwelt spielt dabei für viele eine gewichtige Rolle. Man leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, denn es werden wertvolle Ressourcen eingespart und die CO²-Belastung verringert sich. Niedrigenergiehäuser werden auch besonders mit günstigen Darlehen in der Baufinanzierung gefördert.

Kein Eigenkapital für die Hausfinanzierung

Montag, 29. November 2010

Falls keine Eigenmittel für die Finanzierung der eigenen vier Wände vorhanden sind oder zunächst nicht verwendet werden sollen, handelt es sich um eine Vollfinanzierung. Diese ist nicht bei allen Banken und Sparkassen erhältlich, aber: Wer suchet, der findet. Das Gute ist, dass diejenigen Banken, die auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital begleiten, günstige Konditionen im Vergleich zu anderen Instituten bieten. Eine vollständige Darlehensfinanzierung muss somit nicht zwangsläufig zu höheren Zinssätzen führen. Durch Einbringung von Eigenkapital wird die Baufinanzierung allerdings vor allen Dingen deshalb günstiger, da weniger Darlehensmittel benötigt werden.
Wenn man eine Bank gefunden hat, die günstige Konditionen für eine Baufinanzierung bereitstellt, stellt sich die Frage, für wie lange man sich hinsichtlich der Zinsfestschreibung binden sollte. In aller Regel sind kürzere Zeiträume für die Festzinsbindung mit niedrigeren Zinsen verbunden als Langläufer. Auch über die Höhe der regelmäßigen Tilgung sollte man sich im Vorfeld eingehend Gedanken machen. Gängige Varianten kann man problemlos mit einem Baufinanzierungsrechner durchkalkulieren. Diese sind, oft auf der Website unabhängiger Finanzdienstleister, im Internet zu finden und kostenlos und unproblematisch nutzbar.